03:54 PM 2018-09-14 3. Der Standard (2) 27.12.2017

[Home] [Kann man Glauben messen?] [Die Imitationskirche] [Verschiedenes]

[Home]>[Verschiedenes]>[9. Die Dummheit der Wissenschaftler]>[3. Der Standard (2) 27.12.2017]

Zur vorige Webpage:      2. Scientific American (1) July 2018
Zum Ende dieser Webpage: Ende
Zur nächste Webpage:     4. Der Standard (3) 29.08.2018

 

3. Der Standard (2) 27.12.2017

 

Frank L. Preuss

 

Es folgt ein Artikel von derStandard.at vom 27.12.2917. Das Interview ist mit Kommentaren versehen.

 

Nobelpreisträger Walker: "Kein Raum für Gegenargumente zur Evolution"

Interview

Tanja Traxler

27. Dezember 2017, 07:23

Nobel-Laureat John E. Walker ärgert sich in Zeiten von Fake-News über den Begriff "Evolutionstheorie"

STANDARD: Herr Walker, Sie haben 1997 den Chemienobelpreis für ihre Arbeiten zum Adenosintriphosphat (ATP), dem Energieträger in Zellen, bekommen. Welche Rolle spielt ATP bei der Energieproduktion in der Zelle?

Walker: Ich werde oft gefragt, woher die Energie in der Zelle kommt. Die gesamte Energie in der Biologie wird von der Sonne erzeugt. Durch die Photosynthese wird die Sonnenenergie von den grünen Pflanzen aufgenommen und umgewandelt. Dabei wird Sauerstoff freigesetzt. Wenn wir ein Stück Holz verbrennen, setzen wir es in Flammen. Beinahe aller Sauerstoff, den wir atmen, wird in so einem Prozess konsumiert: Wir haben also lauter molekulare Maschinen, die von einer Turbine angetrieben werden. Ohne diese komplexen Maschinen gebe es kein Leben. Wir brauchen ATP für alles – um Muskeln aufzubauen und zu reproduzieren, für die Zellteilung und -erneuerung. Die Leute nennen ATP daher die universelle Währung für Energie in der Biologie: Sie ist dieselbe für alle Spezies auf der Erde – von Menschen zu den niedrigsten Bakterien, selbst Viren brauchen ATP, um leben zu können.

31Walker John E. Walker

 

Ich unterbreche hier erst mal das Interview.

Unser Thema ist die Dummheit der Wissenschaftler. Das obige Bild ist eine Illustration aus dem Interview.

Die ganze Misere der Biologie hat Herr Walker hier demonstriert. Leben kommt aus der Materie, Geist gibt es nicht, und damit ist bewiesen, daß es auch keinen Gott gibt, und das ist es, worum es ihm in seinem Kampf gegen Gott geht, und alles was dem nicht zustimmt, darüber ärgert sich der Herr Walker. Und deshalb muß etwas dagegen unternommen werden, es darf keinen Raum für Gegenargumente zur Evolution geben. Bei diesem Kampf geht es nicht um Wissenschaft, as geht darum, Fake-News zu verbreiten.

Gegenargumente darf es bei einem echten Religionisten nicht geben, so etwas ist Ketzerei und kann nur das Exkommunizieren zur Folge haben und das bedeutet, jemanden das Brot und die Butter wegzunehmen, oder nach alter abendländischer Sitte Scheiterhaufen.

"Westliches Denken hat sich nie erholt von der toten Hand der organisierten Kirche, obwohl es das Monopol dieser Kirche unterstützt und gefördert hat, indem es niemals ihr Recht herausgefordert hat. Jeder Hinweis, daß die organisierte Kirche nicht den esoterischen Inhalt enthält, den man erhofft hätte, wurde mit dem Scheiterhaufen begegnet." Pir Doub.

Die organisierte Kirche, die Kirche der Gläubigen mit dem Glauben an die Evolution, ist gut organisiert in der sogenannten Wissenschaft, und der Höhepunkt in ihrem Leben ist dann, von ihrem Papst eine Einladung zu erhalten, und der ist dieser skandinavische König und der Termin ist der 10. Dezember.

Und der esoterische Inhalt dieser sogenannten Wissenschaft ist dann so etwas wie ihre Evolutionstheorie.

Jetzt geht es weiter mit dem Interview.

 

STANDARD: Worin bestanden die Schwierigkeiten, herauszufinden, wie dieser Prozess funktioniert?

Walker: In den späten 1970er-Jahren arbeitete ich mit Frederick Sanger, der damals schon einen Nobelpreis gewonnen hatte und später noch einen bekam. Damals entwickelte er gerade seine Methode zur Sequenzierung von DNA. Seine Methode wurde verwendet, um die menschliche DNA zu sequenzieren, aber er testete sie damals noch bei der Sequenzierung von kleinen DNA-Molekülen und zog dafür die mitochondriale DNA heran. Fast all unsere DNA befindet sich im Zellkern, nur ein kleiner Teil ist in den Mitochondrien. Durch meine Zusammenarbeit mit Sanger lernte ich mehr über die Mitochondrien und erkannte, dass nicht viel über den Prozess der Energieproduktion in der Zelle bekannt war. Ich hatte großes Glück, da wir an unserem Institut dazu ermutigt wurden, schwierige Langzeit-Projekte in Angriff zu nehmen – daher passte meine Idee sehr gut hinein. Viele meiner Kollegen waren aber recht skeptisch. Am Anfang dauerte es ziemlich lange, bis wir vorankamen – so wenig war über den Prozess bekannt. Bei der Sequenzierung der Proteine stieß ich schließlich auf alle drei ATP-Basen. Dann wollte ich verstehen, wie es funktionierte und das bedeutete, festzustellen, wie das auf atomarer Ebene aussieht. Die Leute sagten, dass es unmöglich sei, das herauszufinden. Manche meinten sogar, dass ich mir mit dieser Arbeit meine Karriere zerstörte.

STANDARD: Sie haben diesen Skeptikern schließlich das Gegenteil bewiesen...

Walker: Ja, aber es dauerte etwa 15 Jahre, bis ich die Kristalle adäquat züchten konnte. Wir konnten bald Kristalle produzieren, aber sie waren nicht sehr gut. 1993 waren wir sehr schnell darin, wenn wir einmal den Kristall hatten, die Struktur zu lösen. Und dann blieb die Frage offen, wie das alles funktionierte. Eine wichtige Information kam von Paul Delos Boyer, mit dem ich schließlich den Nobelpreis bekam: Er schlug vor, dass das Enzym mit mechanischer Rotation funktionierte. Wenn man sich nur die Struktur ansieht, wirkt es so, als würde es sich drehen. Aber es gab keinen direkten Beweis für Rotation. Ich schlug das in einem Paper in "Nature" vor, aber viele Leute waren sehr skeptisch. Sie kamen zu mir und sagten, dass ich falsch lag. Sie sagten Dinge wie: "Enzyme funktionieren einfach nicht so, du verstehst die Enzyme nicht, John." Aber dann begannen andere Leute, die Rotations-These zu überprüfen. Schließlich gelang einer chinesischen Gruppe ein Experiment, wo man unter dem Mikroskop sah, dass das Gebilde wie ein Propeller aussah. Dadurch waren die meisten Leute überzeugt, dass meine Rotations-These korrekt war. Ich hatte Glück, denn ich bekam den Nobelpreis ziemlich rasch. Ich wurde danach zum Direktor eines Instituts ernannt und konnte so die Mitochondrien mit einem größeren Team erforschen.

STANDARD: Welche Fragen sind heute noch offen?

Walker: Es gibt immer noch Aspekte, wie das Enzym funktioniert, die noch nicht richtig verstanden worden sind. Ich arbeite daran, manche dieser Fragen zu klären. Wir wissen zum Beispiel nicht, wie die Energie auf einem sehr detaillierten Level erzeugt wird – aber wir kommen dem immer näher. Es wird möglicherweise noch weitere vier oder fünf Jahre an Forschungsarbeit benötigen, um eine Antwort darauf zu haben. Worin wir weiters aktiv sind, ist, unsere Forschung für die Menschheit und für die Medizin nutzbar zu machen. Meine Finanzierung kommt vom Medical Research Council von Großbritannien und ich arbeite daran, dass wir zeigen können, dass dies nicht nur eine fundamentale Entdeckung ist, sondern dass sie auch praktischen Nutzen hat.

STANDARD: Was könnte dieser Nutzen konkret sein?

Walker: Ich hatte die Idee, dass wir einen Hemmstoff des bakteriellen Enzyms finden könnten, der das menschliche Enzym nicht angreifen würde und eventuell ein Antibiotikum werden könnte. Schließlich konnte gezeigt werden, dass das tatsächlich stimmt. Ein Pharmaforscher testete Medikamente gegen Tuberkulose und fand heraus, dass das neue Medikament die Tuberkulosebakterien sehr gut abtötet. Es wird nun klinisch genutzt – das erste Medikament, das klinisch gegen Tuberkulose eingesetzt wird. Damit war bewiesen, dass es einen wichtigen Unterschied zwischen bakteriellen Enzymen und einem menschlichen Enzym gab. Das ist nun zum wesentlichen Thema in meiner Forschung geworden. Wir versuchen nun auch, ein Medikament gegen Malaria zu entwickeln.

STANDARD: Im Jahr 2017, vor allem auch durch den Amtsantritt des US-Präsidenten Donald Trump, ist häufig von der postfaktischen Gesellschaft die Rede gewesen: Wie verändert sich die Verantwortung von Wissenschaftern in einer Zeit, in der Fakten und auch wissenschaftliche Erkenntnisse etwa im politischen Diskurs nicht mehr so schwer wiegen, wie es in den Dekaden zuvor der Fall gewesen ist?

Walker: Als Wissenschafter müssen wir auf Wahrheit beharren. Und es gibt nur eine Wahrheit, es gibt keine alternativen Fakten. Der aus Wien stammende Chemiker Max Perutz war einst Direktor an meinem Institut in Cambridge. Er erhielt den Nobelpreis für seine Arbeit am Hemoglobin. Am Ende seiner wissenschaftlichen Karriere sagte er: "In science, truth always wins". Wir haben eine Gedanktafel an der Wand, auf der das steht. Natürlich: Manchmal machen Wissenschafter Vorschläge, die zwar ehrlich gemeint sind, aber die nicht korrekt sind. Doch als Wissenschafter kann man Ideen testen. Manchmal finden wir heraus, dass etwas falsch ist – dann müssen wir es beiseite rücken, um in der Wissenschaft voran zu kommen. Es gibt keinen Raum für so etwas wie alternative Fakten in der Wissenschaft, es gibt nur eine Wahrheit.

STANDARD: Warum gibt es offenbar immer mehr Menschen, auch Politiker, die skeptisch sind gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen?

Walker: Das Gebiet, wo das am augenscheinlichsten ist, ist der Klimawandel. Nur äußerst wenige Wissenschafter bezweifeln, dass der menschengemachte Klimawandel stattfindet – es gibt einfach zu viele Indizien dafür. Wir müssen uns also fragen, warum weigern sich manche Menschen, das zu akzeptieren. Sie müssen irgendein Motiv haben. Oft hat das mit dem Wunsch zu tun, Geld zu verdienen. Es sind basale Motive wie dieses, dass manche Menschen daran festhalten, dass wir immer noch Kohle abbauen und Öl verbrennen, obwohl es vollkommen klar ist, dass wir damit aufhören sollten. Um zunehmend auf Grüne Energie umzusteigen, braucht es nationale Verpflichtungen, vor allem von so großen Industrienationen wie den USA. Im Weg stehen Organisationen, die gezielt Lobbying betreiben. Man muss lernen, damit zu leben, und so gut es geht, zu demonstrieren, dass das, was sie behaupten, Unsinn ist. Ein anderer Bereich ist die Evolutionslehre. Erst heuer wurde die Evolutionslehre aus Schulbüchern in der Türkei entfernt. Das Problem beginnt schon damit, dass die Leute nicht über Evolution, sondern über die Evolutionstheorie sprechen. Aber es ist keine Theorie, die Evolution findet nachweislich statt. Es gibt hier keinen Raum für Gegenargumente. Es sind vor allem diese beiden Bereiche, wo einige Menschen die Wissenschaft ersetzen wollen, um sie mit etwas völlig Irrationalem zu ersetzen. (Tanja Traxler, 27. 12. 2017)

John Ernest Walker, geboren am 7. Jänner 1941 in Halifax, Großbritannien, wurde 1997 gemeinsam mit Paul Delos Boyer und Jens Christian Skou für seine Arbeiten am Adenosintriphosphat mit dem Chemienobelpreis ausgezeichnet. Er ist Emeritus Director der Dunn Human Nutrition Unit des Medical Research Council, Großbritannien.

 

"Erst heuer wurde die Evolutionslehre aus Schulbüchern in der Türkei entfernt. Das Problem beginnt schon damit, dass die Leute nicht über Evolution, sondern über die Evolutionstheorie sprechen. Aber es ist keine Theorie, die Evolution findet nachweislich statt. Es gibt hier keinen Raum für Gegenargumente."

So spricht der wahre Religionist. Für einen wahren Religionisten gibt es keine Gegenargumente. Das verärgert ihn. So etwas nur in Betracht zu ziehen, als Möglichkeit zu erwähnen, ist nicht erlaubt.

Das ist die ganze Grundlage der Evolutionstheorie, daß die Evolutionstheorie mit der Evolutionstheorie begründet wird. Ein Grund für die Evolutionstheorie, der falsch ist, wird mit einem anderen Grund für die Evolutionstheorie bewiesen, der auch falsch ist. Da gibt es keinen Raum für Gegenargumente.

Reinster religiöser Fanatismus.

Und jetzt noch ein Zitat, aber nicht von sogenannten Wissenschaftlern, sondern von Rob Butts, siehe http://www.countdown4us2.com/de022012/de022012018.htm:

 

Trotzdem, als ich diesen Anhang bearbeitete, wunderte ich mich immer wieder, warum ich so viel Zeit darin investierte. Die Antwort erwies sich als einfach als ich es erst einmal verstand, dann zum Schluß war ich schockiert, zu entdecken, wie wenig wirkliches Beweismaterial es gibt, die Idee der Evolution zu untermauern, und fasziniert bei den Grenzen des wissenschaftlichen Denkens.

Es verging aber einige Zeit bevor ich mir bewußt wurde, daß unser herrschendes intellektuelles Establishment Vorstellungen über Evolution vorantreibt, die in wissenschaftlicher Hinsicht nicht bewiesen waren – dann diese „Tatsachen“ nachfolgenden Generationen lehrt. Schließlich hatte ich es geschafft, daß ich die Komik der ganzen Situation begriff: Wie es einige sehr klar bemerkt haben, in den biologischen und den Erd-Wissenschaften besonders, herrscht oft Argumentation im Kreise vor: Die Theorie der Evolution wird benutzt, um die Theorie der Evolution zu beweisen.

 

Die Wahrheit ist also ganz einfach. Da die Evolutionstheorie wahr ist, sind alle ihre Argumente wahr.

Ganz oben haben Sie also das Bild eines Komikers.

Wenn man sich diesen Artikel durchliest, kann man natürlich beeindruckt sein, was dieser Mann sich für Verdienste erworben hat, den Kampft gegen Krankheiten an vorderster Spitze geführt zu haben. Nur ist es in Wirklichkeit so, daß er, durch seinen Kampf für die Evolution, und somit für den Atheismus, und somit gegen Gott, er ja einer der Hauptverursacher von Krankheiten ist, denn ohne seine religiöse Hypnositation der Menschheit, würde ein Kampf gegen Krankheiten nicht notwendig sein, weil es sie einfach nicht geben würde.

Gerade diese Website hat eine Masse von Material aufgezeigt, daß dem willigen Menschen zeigt, wie man auf recht einfache Art und Weise ohne Krankheiten leben kann.

Wenn dieser Mann hier also als ein Tor dargestellt wird, dann ist das eigentlich eine Verharmlosung, denn die Relalität ist die, daß er ein Übeltäter im Großformat ist.

 

 

 

Dieses ist das Ende von "3. Der Standard (2) 27.12.2017".
Zur englischen Version dieses Kapitels: 3. Der Standard (2) 27.12.2017

 

 

Zur vorige Webpage:        2. Scientific American (1) July 2018
Zum Anfang dieser Webpage: Anfang
Zur nächste Webpage:       4. Der Standard (3) 29.08.2018

[Home]>[Verschiedenes]>[9. Die Dummheit der Wissenschaftler]>[3. Der Standard (2) 27.12.2017]

[Home] [Kann man Glauben messen?] [Die Imitationskirche] [Verschiedenes]

Die Adresse dieser Webpage ist:
http://www.fpreuss.com/de3/de04/de0403.htm