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1. Der Standard (1) 25.08.2018

 

Frank L. Preuss

 

Dies ist ein Artikel aus derStandard.at vom 25.08.2018, er wird durch Kommentare unterbrochen.

 

Der Denkfehler, den Verschwörungstheoretiker und Kreationisten teilen

Klaus Taschwer

25. August 2018, 09:00

Psychologen entdeckten durch Befragungen und Korrelationsanalysen einen gemeinsamen Fehlschluss

Lang genug hat es gedauert, bis Alex Jones zumindest zeitweilig vom Kurznachrichtendienst Twitter gesperrt wurde. Was der rechtsextreme US-amerikanische Verschwörungstheoretiker auf seinem eigentlichen Hauptmedium "Infowars" an infamen Lügen, Hetzmeldungen und Beleidigungen fabriziert, gehört zu den traurigen Kehrseiten der Meinungsfreiheit.

Um nur einige der harmloseren Beispiele für Jones' gefährliche Nonsense-Produktion zu nennen: Die globale Erwärmung hält der Trash-Talker für einen Mythos, der von Eliten erfunden wurde. Im Präsidentschaftswahlkampf 2016 stellte er sich früh hinter Trump, da hinter Obama (für Jones ein in Kenia geborener Moslem) und Hillary Clinton - natürlich - eine internationale Verschwörung stünde.

 

Dies ist die erste Unterbrechung dieses Artikels.

Gleich am Anfang dieses Artikels taucht der Name Obama auf. Dieser Name ist das Symbol ihres Gottes, des Gottes der sogenannten Wissenschaftler.

Und jede Opposition zu ihrer Religion wird sofort verketzert.

Wenn es jemand wagt, den Forderungen ihres Gottes nicht nachzukommen, dann wird er als das Übel der Welt gebrandmarkt.

Als der russische Präsident sich weigerte, der Forderung von Obama nachzukommen, Edward Snowden auszuliefern, war das das Signal, die Hatz auf ihn zu eröffnen. Und diese Hatz dauert an.

Nur dann kam noch etwas Schlimmeres. Da gab es plötzlich einen Mann, der sich nicht nur weigerte, das zu tun, was ihm befohlen wurde, sondern dieser Mann griff sogar Obama an, er wagte es, das absolut Schlimmste zu tun und ihrem Gott die Stirn zu bieten.

Als das amerikanische Volk merkte, daß es da einen Mann gab, der Obama als denjenigen bezeichnete, der den Islamischen Staat verursacht hat, war es klar für sie, für die Mehrheit, daß dieser Mann ein Gegner von Obama war, und darauf hatten sie nur gewartet, und sie wählten ihn sofort zu ihrem Anführer, und waren somit von dem Übel befreit.

Die Amerikaner hatten sich in den 8 Jahren davor zu den Tyrannen der Welt aufgeschwungen und Böses im Großformat begangen. Sie hatten von allen Bürgern der Welt private Daten gestohlen, den größten Diebstahl aller Zeiten begangen, sie hatten in allen Staaten, die nicht Obama anbeteten, Regime-Change vorangetrieben, und gescheiterte Staaten, failed states, geschaffen.

Da ist die Ukraine. Da ist Libyen, eine Tragödie. Und ein Staat wie Syrien, der sich Obama widersetzte, scheint Krieg ohne Ende zu haben.

Obama ist das Symbol für "Ein Dieb kommt nur, daß er stehle, würge und umbringe."

Das Stehlen hat ihm Edward Snowden bewiesen. Das Würgen und das Umbringen seine gerade erwähnten politischen Terroraktivitäten und seine Drohnenmorde.

Aber all dieses wird von den sogenannten Wissenschaftlern und ihren Mitläufern und Propagandisten nicht angeprangert, was angeprangert wird, ist, daß nun jemand da ist, der es nicht fortsetzt.

Nun geht es weiter mit dem Artikel.

 

In diesem Zusammenhang verbreitete er auch das Gerücht, dass es im Keller einer Washingtoner Pizzeria zu massenhaftem sexuellem Kindesmissbrauch gekommen sei, in den auch Clinton verwickelt sei. Diese schwachsinnige Lüge rief prompt Leute auf den Plan, in dieser Pizzeria für Ordnung sorgen zu wollen.

Wer ist anfällig für Verschwörungstheorien?

Warum aber finden Typen wie diese lebende Fake-News-Schleuder überhaupt ein Publikum?

 

Das ist natürlich ein Mittel, sich als Fake-News-Schleuder zu tarnen, indem man andere beschuligt, es zu sein.

Da tun diese Propagandisten das Gleiche, was ihr Gott Obama tut. Als Edward Snowden den Obama als größten Dieb aller Zeiten entlarvte, da schrie Obama, "Haltet den Dieb," und das war, was diese Fake-News-Schleuderer hören wollten, und was sie schleuderten.

Die Schleuderer sind hier einmal die Wissenschaftler, die sogenannten Wissenschaftler, und dann derjenige, der diesen Artikel schreibt, und dann die Organisation, die das Ganze veröffentlicht.

Es ist eine Berichterstattung, die das Üble der Welt propagiert, die das Gute bekämpft, und somit offenbart, daß die Information, die von ihr kommt, total unglaubwürdig ist, und lediglich der Verbreitung ihre religiösen, negativen religiösen, Absichten dient.

Eine solche Publikation kann nur verdammt werden.

Aber das ist nur ein relativ geringes Problem. Das wirkliche Proble ist, daß fast alle Publikationen genau das Gleiche tun.

Alle Nachrichten, die das Gute berichten, werden nicht gebracht, und alle Propaganda des Bösen wird allein veröffentlicht.

Und das Zentralorgan für diese Situation in der Welt ist die New York Times.

Für die New York Times gibt es nur Obama-Anbetung und Trump-Bashing.

 

Psychologen um Sebastian Dieguez (Universität Freiburg in der Schweiz) gingen dieser Frage empirisch nach. Und die Antwort, die das schweizerisch-französische Team nach mehreren Umfragen und Korrelationsanalysen ermittelte, brachte einen überraschenden Zusammenhang ans Tageslicht: Die Antwort erhellt nämlich zugleich auch einen der Gründe, warum jemand zum Kreationismus neigt, also nichts von der Evolution hält, sondern an eine Erschaffung der Welt durch Gott glaubt.

 

Hier wird nun richtig klar gemacht, was die Richtung ist.

Die Fake-News-Schleuderanten halten etwas von der Evolution und glauben nicht an Gott als Schöpfer. Sie glauben den Ausgeburten der Dummheit der Wissenschaftler und Gott weisen sie zurück, weil sie sich nicht für ihr böses Tun verantworten wollen.

Das geistige Prinzip auf dem die Dummheit sogenannter Wissenschaftler beruht, ist seit Jahrtausenden bekannt und dokumentiert. Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein Gott. Sie taugen nichts und sind ein Greuel mit ihrem Wesen; da ist keiner, der Gutes tue.

Wenn hier also von dummen Wissenschaftlern die Rede ist, dann ist das eigentlich nicht eine vollständige Aussage. Da müßte genau genommen noch hinzugefügt werden, daß sie auch nichts taugen und daß sie ein Greuel sind und daß sie nichts Gutes tun.

 

Diese Erklärung, die erstmals eine Verbindung zwischen Verschwörungstheorie und Kreationismus herstellt, heißt schlicht und einfach "teleologisches Denken". Mit anderen Worten: Menschen, die anfällig für konspirative oder kreationistische Ideen sind, gehen laut Dieguez und Kollegen davon aus, dass alles aus einem bestimmten Grund geschehe und einen höheren Zweck habe.

Alles in der Welt habe höheren Zweck

 

Dagegen kämpfen sie. Gegen Gott und gegen die Tatsache, daß sie sich einer Situation gegenüber sehen werden, wo ihnen ihr Leben vor Augen gehalten wird und sie nichts verneinen können.

Wenn alles keinen Zweck hat, dann können sie ja stehlen, würgen und umbringen, und ihr Leben dem Gott dieser Welt widmen.

Die Evolution gibt ihnen den perfekten Grund, sich wie Teufel zu verhalten.

Jeder hat nun etwas gefunden, daß es ihm erlaubt, den Stalin und den Hitler zu spielen.

 

Solche Personen würden etwa den beiden Aussagen zustimmen, dass die Sonne deshalb aufgeht, um uns Licht zu geben, oder dass der Zweck der Bienen darin besteht, die Bestäubung von Pflanzen sicherzustellen. Diese Art des Denkens gilt in der Wissenschaft, insbesondere in der Evolutionstheorie, als strikt verpönt und erntete schon vom Aufklärer Voltaire Spott, indem er seinen Charakter Pangloss vermuten ließ, dass Nasen zum Tragen von Brillen gemacht wurden.

 

Hier haben wir die Sache. Wissenschaft wird bei ihnen mit Evolutionslehre gleichgesetzt.

Für Wissenschaft halten sie etwas, was von den dummen Wissenschaftlern kommt, den sogenannten Wissenschaftlern. Es paßt zu ihrer Geisteshaltung.

Wenn man sich diesen letzten Absatz so richtig zu Gemüte führt, dann merkt man, daß man es hier mit Leuten zu tun hat, auf die die Behauptung zutrifft, daß sie deshalb einen Kopf haben, damit es etwas zum Haareschneiden gibt.

 

Dennoch fanden sich auch in der Wissenschaft lange teleologische Restbestände, etwa im klassischen Lamarckismus, der bestimmte Merkmale von Lebewesen als Resultat zweckgerichtete Anpassung an die Umgebung begriff und nicht als Ergebnis der Selektion der "zufällig" am besten Angepassten.

Konspirative und kreationistische Gemeinsamkeit

Dieguez und seine Kollegen hatten bereits in früheren Arbeiten beobachtet, dass Anhänger von Verschwörungstheorien Schwierigkeiten haben, die Welt als zufällig und komplex wahrzunehmen. Dank weiterer Befragungen und Analysen zeigte sich zunächst eine Bestätigung der Annahme, dass teleologisches Denken bei "Konspirationisten" weit verbreitet ist - und in der Folge, dass dieser Fehlschluss auch eine wichtige Grundlage von kreationistischen Denksystemen ist.

 

Dieses Friseurmaterial sieht also zufälling die Welt als zufällig an.

Das Wort Zufall gibt es. Das ist kein Zufall.

Die Existenz des Wortes Zufall ist Wirklichkeit. Die Existenz von Zufall kann man mit der Existenz von Gott vergleichen. Man kann die Existenz von Gott ableugnen, man kann es aber nicht beweisen, daß Gott nicht existiert. Man kann an die Existenz von Zufall glauben, aber man kann die Existenz von Zufall nicht beweisen.

Daß es Zufall wirklich gibt, könnte man mit der Existenz von Zufallsgeneratoren beweisen. Aber gerade diese Zufallsgeneratoren haben ja das Gegenteil bewiesen. Die Wissenschaftler, die echten, haben nachgewiesen, daß die Produkte dieser Maschinen durch den Willen von Menschen beeinflußt werden können. Sie haben sogar nachgewiesen, daß der Wille eines Menschen Daten beinflussen kann, die diese Maschinen in der Vergangenheit produziert haben. Der Mensch kann also sogar der Vergangenheit seinen Willen aufzwingen.

Siehe Herrschen.

Es ist das Merkmal von weisen Menschen, daß wenn sie davon schreiben, auf etwas zufällig gestoßen zu sein, das Wort zufällig in Anführungstriche zu setzen. So etwas wie Zufall gibt es nicht. Das ist das Wunschdenken von dummen Wissenschaftlern und und Wissenschaftsgläubigen.

 

Wie die Forscher im Fachblatt "Current Biology" schreiben, hoffen sie, mit ihren Erkenntnissen einen zentralen Denkfehler benannt zu haben, der quasi an der Wurzel des Übels unseres "postfaktischen Zeitalters" steht. Diese Erkenntnis soll insbesondere Wissenschaftspädagogen und -kommunikatoren helfen, zielgerichtete Aufklärungsarbeit zu leisten, um falsche teleologische Fehlschlüsse zu vermeiden, um später weniger anfällig gegen "Fake News" zu sein - egal ob es nun um die Leugnung des menschengemachten Klimawandels geht oder die Ablehnung von Mehrfachimpfungen, die - nona - auch Alex Jones für Autismus verantwortlich macht. (tasch, 25.8.2018)

 

Denkfehler ist gut. Dieser ganze Artikel, einschließlich der Arbeiten dieser sogenannten Wissenschaftler, ist ein Denkfehler.

Hier haben wir ein Beispiel von Fake-News bester Art.

Aber dieses Propagandastück zur Unterstützung der Evolutionstheorie ist ein Paradabeispiel, wie diese Gläubigen Dinge zur Unterstützung anführen, die Fake-News sind. Die Existenz von Zufall ist Fake-News. Und so ist ihre ganze Evolutionstheorie Fake-News, ist es immer gewesen und wird es auch bleiben.

Und das ist auch der Grund, warum das ganze Kartenhaus auf Propganda aufgebaut ist, und durch Fake-News am Zusammenfallen gehindert werden muß.

 

 

Dieses ist das Ende von "1. Der Standard (1) 25.08.2018".
Zur englischen Version dieses Kapitels: 1. Der Standard (1) 25.08.2018

 

 

 

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