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Astronomische Frage und Antwort 247

 

Frank L. Preuss

 

Was für ein Problem besteht mit dieser schematische Darstellung auf der vorigen Webpage? Diese schematische Darstellung, wie eine Sonnenfinsternis funktioniert? Warum macht sie es so schwierig zu verstehen, wie eine Sonnenfinsternis eigentlich funktioniert and wie sich der Schatten bewegt und wie man sehen kann, was die Geschwindigkeit der Schattens beeinflußt, wie er sich über die Erdoberfläche bewegt?

 

Die schematische Darstellung macht den Eindruck, daß des Zentrum der Sonne und das Zentrum des Mondes und das Zentrum der Erde auf einer geraden Linie sind oder sein müßen.

Es zeigt auch nicht, daß die Erde sich um ihre eigene Achse dreht und in welcher Richtung sie sich dreht.

Da sollte es eine Unterscheidung zwischen zwei Linien geben. Eine Linie sollte eine stationäre Linie sein und die andere eine mobile Linie.

Die stationäre Linie sollte die zwischen dem Zentrum der Sonne und dem Zentrum der Erde sein. Und die mobile Linie sollte die Linie zwischen der Sonne und dem Mond sein. Und der Mond sollte nicht genau zwischen der Sonne und der Erde gezeigt sein, sondern ein bißchen weg, um eine der Positionen anzudeuten, die der Mond während des Verlaufes der Finsternis hat.

Von der Sonne sollte angenommen sein, daß sie stationär ist, und auch von der Erde.

Der Mond bewegt sich von Westen nach Osten, und das wird durch den roten Pfeil angedeutet. Die Umdrehung der Erde um ihre eigene Achse hätte nun auch durch einen Pfeil angedeutet sein sollen, und dieser Pfeil sollte in der gleichen Richtung sein wie der rote Pfeil auf der Umlaufbahn des Mondes.

Das von der Sonne auf die Erde geworfene Licht bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung. Die Erdoberfläche bewegt sich von Westen nach Osten, und dies verursacht, daß das Licht der Sonne sich von Osten nach Westen bewegt, also in die entgegengesetzte Richtung von der Bewegung des Schattens des Mondes.

Während einer Sonnenfinsternis kann nun der Mond genau zwischen der Sonne und der Erde sein. Doch das wäre ein seltener Fall. Es würde bedeuten, das der Verlauf der Finsternis auf dem Äquator ist. Doch normalerweise ist der Schatten des Monds wo immer auf der Erdoberfläche.

Der Normalfall ist, daß der Mond zu seiner nahesten Position zur Linie zwischen dem Zentrum der Sonne und dem Zentrum der Erde kommt, im Verlauf der 29 Tage oder so, die er braucht, um einen Umlauf zu machen.

Und wenn dann der Schatten des Mondes über die Erdoberfläche wandert, dann erreicht er auf halbem Wege die naheste Postion, und der Zeitpunkt ist die Uhrzeit, die in den astronomischen Tafeln als die Zeit des Neumonds gegeben ist, und dann ist die Linie zwischen der Sonne und dem Mond identisch zu der Linie zwischen der Sonne und der Erde.

Und dann wäre die schematische Darstellung okay. Doch dann geht diese Linie zwischen der Sonne und dem Mond immer noch nicht durch das Zentrum der Erde, sondern nur durch die Erdachse. Wenn sie durch den Erdmittelpunkt gehen würde, dann würden wir diesen seltenen Fall haben, wo der Verlauf des Schattens auf dem Äquator wäre.

Dann hätte man den seltenen Fall, daß die drei Mittelpunkte dieser drei Himmelskörper sich auf einer geraden Linie befänden und der Zeitpunkt wäre die Uhrzeit des Neumondes.

Die Linie vom Mittelpunkt der Sonne zum Mittelpunkt des Mondes kreuzt jeden Monat die Achse der Erde, aber nur wenn es eine Sonnenfinsternis gibt, liegt dieser Kreuzungspunkt im Innern der Erde, sonst in der Verlängerung der Erdachse über die Oberfläche der Erde hinaus.

Der blaue Pfeil auf der Umlaufbahn der Erde ist richtig, den er dient der Information, der Orienttierung. Doch hat er keinen Einfluß auf unsere Betrachtung, da der Mond sich zusammen mit der Erde um die Sonnen dreht.

Doch diese schematische Darstellung hat den Vorteil, daß ich mich richtig bemühte mußte, die Einzelheiten, die in diesem Prozess einer Sonnenfinsternis involviert sind, durchzudenken.

Wenn man sich nun vorstellt, über der Erde und dem Moond zu sein, und man sieht auf diese beiden Himmelskörper runter, dann würde da die gleiche Situation sein, wie wenn man auf dem Mond ist, der Raum wäre schwarz.

Und das würde bedeuten, daß man nur den halben Mond sehen würde und die Halbe Erde, die beiden Hälften, die von der Sonne beleuchtet werden.

Die anderen beiden Hälften wären nicht zu sehen. Sie wären so schwarz wie der sie umgebende Raum. Vielleicht wäre die Hälfte des Mondes vom Erdschein beleuchtet, und das wäre dann die einzige Zeit, wo der von der Erde beleuchtete Teil des Mondes zu sehen wäre, weil zum Mond hinzusehen von der Erde aus, erlaubt es dem Beobachter nicht, es zu sehen, weil der Sonnenschein alles völlig dominiert.

 

 

Dieses ist das Ende von "Astronomische Frage und Antwort 247"
Zur englischen Version dieses Kapitels: Astronomical question and answer 247

 

 

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