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Astronomische Frage und Antwort 202

 

Frank L. Preuss

 

Eine Überraschung?

 

Es ist jetzt zwei Tage vor Neumond und ich sah zum Himmel und erwartete, keinen Mond zu sehen, doch ich sah ihn. Die Sichel war klar sichtbar, trotzdem sie hinter einer Schicht von diesig dünnen Wolken war. Die Sonne war noch nicht aufgegangen. Der Horizont war sehr rot. Der Himmel darüber blau und auch hoch oben, doch änderte sich dann mehr zu schwarz. Der helle Stern war nun über dem Mond und ich sah einen anderen Stern unter ihm, aber über dem Mond. Die Sichel zeigte nach unten, dort wo die Sonne war, die noch nicht zu sehen war.

Nachdem ich das obige geschrieben hatte, sah ich wieder hin. Den zweiten Stern konnte ich nicht sehen, doch der erste Stern war klar da, und auch der Mond. Und nun erinnerte ich mich, daß ich nicht nach dem nicht-beschienenden Teil des Mondes gesehen hatte, ob ich den Erdschein dort sehen konnte, doch ich tat es nun und war der Meinung, daß ich den Erdschein sehen konnte, der diesen Teil des Mondes beleuchtete, ich dachte aber auch, daß es nur meine Einbildung war.

Jetzt habe ich ein drittes mal hingesehen. Der helle Stern über dem Mond war immer noch sehr hell, trotzdem er hinter einer Lage von diesigen Wolken war. Die Sichel des Mondes war nicht so hell. Der Himmel war dort nur diesig. Die Sonne war immer noch nicht zu sehen, doch entlang dem Horizont war eine Lage Wolken.

Ich habe jetzt ein viertes mal hingesehen. Ich hatte bereits Probleme, den Stern und den Mond zu finden, doch da ich wußte, wo ich hinsehen mußte, fand ich sie, doch wurde mir auch klar, daß je heller der Himmel werden wird, je mehr Probleme würde ich haben, sie zu sehen.

Bei meinem nächsten Gang vor die Tür, konnte ich den Stern, oder den Planeten, noch sehen, doch die Sichel war sehr undeutlich geworden und die Sonne war immer noch nicht zu sehen, vielleicht war sie nur außerhalb meiner Sicht.

Bei meinem nächsten Gang konnte ich die Sonne über einer dünnen Lage Wolken über dem Horizont aufgehen sehen. Den Stern und den Mond konnte ich nicht finden.

Der nächste Gang zeigte die volle Sonne gerade über der dünnen Lage Wolken über dem Horizont. Ich konnte keine anderes Gestirn sehen. Doch wurde es sehr klar, daß wenn man keine bestimmte genaue Richtung hat, wo man hinsehen muß und nur sich erinnert, wo man das letzte mal etwas sah, gibt man sehr schnell auf, einen Gegenstand zu finden. Und in die Sonne gesehen zu haben, hilft natürlich auch nicht.

Der Himmel ist nun blau, auch im Westen, und meine Sternguckerei wird wahrscheinlich nicht weitergehen.

Mir fiel auch auf, daß die Position am Horizont, wo die Sonne aufgeht, sich sehr wenig von Tag zu Tag verändert, und auch die des Sterns, doch die des Mondes recht merkbar.

Mir fiel auch auf, daß ich den Winkel zwischen dem Mond und der Sonne nicht geschätzt hatte, so daß ich eine Idee habe, wie weit der Mond der Sonne voraus ist, im Fall, daß ich am Abend versuche, den Mond wieder vor Sonnenuntergang zu sehen.

 

 

Dieses ist das Ende von "Astronomische Frage und Antwort 202"
Zur englischen Version dieses Kapitels: Astronomical question and answer 202

 

 

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