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1.3 Astronomische Fragen und Antworten, Teil 3

 

Frank L. Preuss

 

^ Inhalt

1.3 Astronomische Fragen und Antworten, Teil 3

101 102 103 104 105  106 107 108 109 110
111 112 113 114 115  116 117 118 119 120
121 122 123 124 125  126 127 128 129 130
132 133 133 134 135  136 137 138 139 140
141 142 143 144 145  146 147 148 149 150

 

Astronomische Fragen und Antworten
Nr.FrageAntwort
^ 101 Wie ermittelt der Mann den Winkel Alpha? Der Mann hat eine Gebäudekante, die in etwa Nordrichtung ist und will wissen, wie groß der Winkel Alpha ist, der zwischen der Richtung der Gebäudekante und der Nordrichtung ist.

Er nimmt ein Stück Papier, sagen wir einen A4-Bogen und zeichnet dort in der Mitte ein senkrechte Linie ein. In der Nähe des oberen Randes zeichnet er eine horizontale Linie ein. Der Schnittpunkt ist der Standpunkt des vertikalen Stabes.

Aus einer zweiten A4-Seite fertigt er einen Kegel an, den er als vertikalen Stab benutzt. Er zeichnet einen Halbkreis auf das Blatt, sagen wir mit dem Radius von 14 cm. Er kann dafür einen runden Teller aus der Küche benutzen, dessen Durchmesser etwas kleiner ist, als die Länge der Seite.

Dann schneidet er diesen Halbkreis aus und wölbt ihn zu einem Kegel und stellt ihn mittig auf das Koordinatenkreuz. Die Spitze ist dann senkrecht über dem Schnittpunkt der beiden Linien und ist der schattengebende Punkt.

Das Blatt mit dem Kegel wird dann auf eine waagerechte Fläche gelegt und die senkrechte Linie wird parallel zur Gebäudekante angeordnet.

Um die Mittagszeit wird in Zeitintervallen der Schatten markiert und die Uhrzeit dazu geschrieben. Die dem Kegel naheliegenste Stelle der sich ergebenen Kurve wird mit den Koordinatenkreuz verbunden und gibt die Nordrichtung.

Der Winkel Alpha ist also somit bestimmt.

Den Winkel zwischen der Senkrechten und dem Sonnenstrahl am Mittag kann er aus dem Abstand des markierten Schattens vom Fußpunkt der Kegels und der Höhe des Kegels bestimmen.

Die Geschwindigkeit der Sonne in horizontaler Richtung kann er aus der Kurve bestimmen. Er kann zum Beispiel den Abstand der zwei Punkte nehmen, die einmal eine halbe Stunde vor Mittag und eine halbe Stunde nach Mittag markiert wurden. Aus dem Dreieck, das sich aus diesen beiden Punkten und dem schattengebenden Punkt ergibt, kann er den Winkel errechnen, den die Sonne in einer Stunde zurücklegt.

Der Mann kann dann diese Ermittlung an anderen Tagen wiederholen und dadurch den Verlauf der Sonne in vertikaler Richtung am Mittag verfolgen, auf seinem Meridian.

^ 102 Wie gut sind die Ergebnisse einer Untersuchung mit der Kurve um den schattengebenden Punkt mit einem einfachen Sonnenobservatorium? Der Mann baut ein einfaches Sonnenobservatorium aus zwei A4-Seiten und macht eine Sonnenbeobachtung.

Er ermittelt ein Zeit für Mittag. Es war 12:02 Uhr. Er ging in ein astronomisches Tabellenwerk und fand dort in Solar Noon für den Ort und den Tag und den Monat und das Jahr einen Wert von 12:01 Uhr. Er war mit seinem Wert zufrieden.

Für den Winkel zwischen der Waagerechten und dem Sonnenstrahl hatte er 44 Grad gemessen. Bei Solar Noon waren es 43,5 Grad. Das war auch okay.

Er hatte mit seiner Messung 1,5 Stunden vor Mittag begonnen und 1,5 Stunden nach Mittag damit aufgehört. Es war also eine Zeitspanne von 3 Stunden. Er maß den Abstand zwischen den beiden Punkten, also des Punktes am Anfang seiner Messung und des Punktes am Ende, und auch die beiden Abstände zum schattengebenden Punkt. Beide Punkte hatten den gleichen Abstand zur Kegelspitze. Er gab die drei Werte in seine Tabellenkalkulation mit dem Gesetz des Kosinus ein, und hatte sofort den Winkel. Er war 45,00055 Grad. Genauer geht es nicht. Ein Achtel des Tages sind drei Stunden und ein Achtel von 360 Grad sind 45 Grad.

Die Sonne wandert also 15 Grad pro Stunde - auch gemäß seinem Sonnenobservatorium.

^ 103 In welchem Bereich scheint die Sonne? Welches ist der Bereich, der zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang liegt? Zur Tagundnachtgleiche geht die Sonne im Osten auf und geht im Westen unter. Das sind 90o gemessen von der Nordrichtung, morgens einmal nach Osten gemessen, und abends 90o nach Westen gemessen. Das sind zusammen 180o.

Im Sommer ist dieser Winkel dann größer und im Winter kleiner.

Am Polarkreis ist dieser Winkel bis zu 360o im Sommer und bis zu 0o im Winter.

Aus astronomischen Tafeln kann man Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangs-Daten herausfinden, einmal die Zeit und auch den Winkel.

Man kann das auch berechnen, siehe:
Bereich der Sonne horizontal gemessen
Bereich der Sonne am Himmel entlang gemessen

^ 104 Wie sieht denn nun so eine Kurve aus? Die sieht so aus, ein Beispiel:

Kurve

Die waagerechte Linie oben und die senkrechte Linie links bilden das Koordinatenkreuz.

Die senkrechte Linie links, die Linie parallel zur linken Blattkante, ist parallel zu der Bezugslinie, der Gebäudekante.

Mittig auf dem Koordinatenkreuz steht der Kegel. Die Kegelspitze ist 12,5 cm über der horizontalen Meßebene und vertikal über dem Koordinatenkreuz.

Die Kegelspitze ist der schattenwerfende Punkt.

Die kleinen Kreise sind die Markierungspunkte, wo der Schatten markiert wurde. Zwischen den beiden äußersten Kreisen besteht ein Unterschied von 3 Stunden und von 14,4 cm. Die schräge Linie ist die Tangente an die Kurve. Die gestrichelte Linie ist die Senkrechte auf die Tangente, die durch das Koordinatenkreuz geht. Der Abstand vom Koordinatenkreuz zum Schnittpunkt der Tangente mit ihrer Senkrechten beträgt 13,2 cm.

Die einzelnen Markierungspunkte waren mit der Zeit bezeichnet, an der der Schatten markiert wurde.

Die gestrichelte Linie ist die Nord-Süd-Richtung.

Der Schnittpunkt der Nord-Süd-Richtung mit der Tangente gibt die Zeit, an der die Sonne auf dem örtlichen Meridian steht.

Der Winkel zwischen der Bezugslinie und der Nord-Süd-Richtung beträgt 23o.

Die beiden Abstände zwischen den beiden äußersten Markierungspunkten und der Spitze des Kegels betragen beide 20 cm.

Der Abstand des Schnittpunkts der Nord-Süd-Richtung mit der Tangente und der Kegelspitze beträgt 18,2 cm. Das ist also die Länge des Sonnenstrahls dort. Und sein Winkel zur Senkrechten ist 46o.

Das ist wie gesagt ein Beispiel. Wenn man den Browser so einstellt, daß die 10 cm auch 10 cm auf dem Bildschirm sind, dann ist der Maßstab dieses Grundrißes des Sonnenobservatoriums 1:1.

^ 105 In dem Gebiet zwischen dem Wendekreis des Krebses und dem nördlichen Polarkreis ist der 21. Juni der Höhepunkt des Sommers und der 22. Dezember der des Winters. In dem Gebiet zwischen dem Wendekreis des Steinbocks und dem südlichen Polarkreis ist der 22. Dezember der Höhepunkt des Sommers und der 21. Juni der des Winters. In den Polargebieten gibt es aber spezielle Verhältnisse. Welche speziellen Verhältnisse gibt es nun in den Tropen? In den Tropen hat jeder Breitengrad seinen eigenen Sommer und Winter. Der Breitengrad bestimmt diese Daten.

Und jeder Breitengrad bestimmt nicht nur seinen eigenen Sommer und Winter, sonder jeder Breitengrad hat dort auch zwei Sommer und zwei Winter.

In den Tropen sind zwei Winterhochpunkte. Einer ist am 22. Dezember und der andere am 21. Juni, an den Sonnenwenden. Der erste für die nördliche Hemisphäre und der zweite für die südliche Hemisphäre, genau wie in den Gebieten außerhalb der Tropen.

Doch die Hochpunkte der beiden Sommer ändern sich.

Die Hochpunkte des Sommers in den Tropen bewegen sich so, wie sich die Sonne bewegt.

Der Äquator hat einen Sommerhochpunkt am 20. März und einen zweiten am 23. September, also an den Tagundnachtgleichen. Wenn die Sonne sich aber vom Äquator weg bewegt, dann bewegt sich auch der Hochpunkt des Sommers mit ihr.

Wenn die Sonne also senkrecht über einem Breitengrad ist, dann ist der Tag auch der Hochpunkt des Sommers für den Breitengrad.

Wenn die Sonne sich vom Äquator weg bewegt, dann bewegt sich der Höhepunkt des Sommers mit ihr. Und je mehr die Sonne weg vom Äquator ist, je kürzer wird der Abstand zwischen den beiden Sommern, bis die beiden Sommer sich zu einem Sommer zusammenschließen, an den Wendekreisen.

Und je mehr die Hochpunkte der beiden Sommer zusammen kommen, je kürzer wird der eine Winter zwischen ihnen, bis er völlig verschwindet, an den Wendekreisen.

Und in den Tropen sind auch zwei Winterhochpunkte, einer am 21. Juni and ein zweiter am 22. Dezember, also an den Sonnenwenden.

Jeder Breitengrad dort bestimmt seinen eigenen Winter, eigentlich seine eigenen zwei Winter. Das bezieht sich aber nur auf die Dauer dieser beiden Winter. Ihre beiden Höhepunkte liegen fest: der 21. Juni und der 22. Dezember.

Jeder Breitengrad dort bestimmt die Dauer seiner Jahreszeiten. Auf jedem Breitengrad ist also die Dauer seiner beiden Sommer und seiner beiden Winter verschieden.

Wenn die Sonne über dem Wendekreis des Krebses ist, dann ist es Sommer in der nördlichen Hemisphäre in den Tropen und Winter in der südlichen. Und wenn die Sonne auf dem Wendekreis des Steinbocks ist, dann ist es Sommer in der südlichen Hemisphäre in den Tropen und Winter in der nördlichen.

Winhoek zum Beispiel liegt auf der Breite -22,5 Grad. Es ist in der südlichen Hemisphäre. Das ist ein Grad nördlich vom Wendekreis des Steinbocks und 22,5 Grad südlich vom Äquator. Von Windhoek bis zum Wendekreis des Steinbocks sind es etwa 100 km. Von Windhoek bis zum Äquator etwa 1800 km.

Die Sonne kommt also vom Äquator und steht dann am Höhepunkt des ersten Sommers mittags senkrecht über der Stadt. Sie zieht dann weiter und steht dann am 22. Dezember mittags senkrecht über dem Wendekreis des Steinbocks. Der ist dort richtig sichtbar. Auf der Straße von Windhoek in Richtung Kapstadt steht dort ein großes Schild mit der Aufschrift "Tropic of Capricorn". Etwas nördlich von dem Schild ist die Stadt Rehoboth, das ist der Ort der Baster, ein Volk das aus Afrikaans sprechenden Weißen und Nichtweißen weiter südlich entstand, die dann nach Norden zogen und Rehoboth gründeten. Es ist eins der vielen Völker in dem Teil der Welt, einem dünn besiedelten Gebiet, das aber trotzdem viele Volks- und Sprach-Gruppen hat.

Die Baster sind ein weises Volk, sie zogen nicht nur dort hin, wo es wärmer ist, sondern auch zu einem Ort, wo es eine warme Quelle gibt, und hatten somit eine Spa direkt im Ort.

Das ist dann der Höhepunkt des ersten Winters. Das ist aber nur ein theoretischer Winter, in Wirklichkeit ist es dann sehr heiß. Dann macht die Sonne dort ihre Sonnenwende und kehrt nach Windhoek zurück. Das ist dann der zweite Sommer. Dann macht sich die Sonne wieder zurück auf den Weg zum Äquator und weiter bis zum Wendekreis des Krebses und dort ist dann die zweite Sonnenwende und der Höhepunkt des zweiten Winters. Dies ist dann aber ein recht spürbarer Winter in Windhoek und da die Stadt hoch in einem Gebirgstal liegt, mehr als 1600 m hoch, kann es da recht kühl werden, besonders dann, wenn die Sonne nicht scheint, also vor allem abends vor dem Zubettgehen besteht dann der Bedarf für eine Heizung.

Caracas zum Beispiel ist auf der Breite von 10 Grad. Es ist in der nördlichen Hemisphäre. Am 17. April ist der Höhepunkt des Sommers und auch am 26. August.

Belo Horizonte zum Beispiel ist auf der Breite von -20 Grad. Das ist in der südlichen Hemisphäre. Am 21. Januar ist der Höhepunkt des Sommers und auch am 21. November. Diese beiden Sommer sind nur jeder einen Monat weg vom Winter am 22. Dezember. Je dichter ein Ort also am Wendekreis ist, je ungleicher ist die Länge der Perioden. Auf dem Äquator ist sie am gleichesten. Und auf dem Wendekreis ist es dann so ungleich, daß die beiden Sommer und die beiden Winter wegfallen und nur zu einem Sommer und zu einem Winter werden. Der zweite Sommer und der zweite Winter werden zu kurz, daß sie dann völlig wegfallen.

Am 21. Juni ist der kürzeste Tag in Belo Horizonte. Er ist 10 Stunden und 55 Minuten lang. Der Höhepunkt des zweiten Winters ist am 22. Dezember. Der Tag ist 13 Stunden und 20 Minuten lang. Das sind 2 Stunden und 25 Minuten länger.

Und nun kommt eine zweite Absonderheit in den Tropen. Dieser Höhepunkt des zweiten Winters ist nicht der kürzeste Tag dieses Winters, sondern der längste Tag, und nicht nur dieses Winters, sondern des ganzen Jahres.

In Caracas ist der Höhepunkt des ersten Winters der 22. Dezember. Er ist 11 Stunden und 30 Minuten lang und ist der kürzeste Tag des Jahres. Der Höhepunkt des zweiten Winters ist am 21. Juni. Er ist 12 Stunden und 44 Minuten lang, also 1 Stunde und 14 Minuten länger. Und auch er ist nicht der kürzeste Tag dieses zweiten Winters, sondern sogar der längste Tag des ganzen Jahres.

Der Höhepunkt des ersten Sommers in Caracas ist am 21. April und der Tag ist 12 Stunden und 24 Minuten lang. Also 20 Minuten kürzer als der 21. Juni. Und so auch der 26. August, er ist 12 Stunden und 22 Minuten lang. Also beide Hochsommertage sind kürzer als der zweite Hochwintertag am 21. Juni.

Das gut bekannte System der Jahreszeiten gilt also nur für 50,29% der Oberfläche der Erde. Für 8,29%, die Polargebiete, und für weitere 41,42%, das Gebiet der Tropen, also für 49,71%, gelten recht andere Systeme.

^ 106 Auf der nördlichen Halbkugel ist der 21. Juni der Höhepunkt des Sommers. Stimmt das wirklich? Stimmt das auch für die Tropen? Nein. In den Tropen ist der 21. Juni der Höhepunkt des Winters, der Höhepunkt des einen Winters von zwei Wintern, des kürzeren Winters.
^ 107 In den Tropen sind die Sonnenwenden immer Höhepunkte von Wintern. Warum? Weil bei Sonnenwenden die Sonne am weitesten weg ist vom Äquator.
^ 108 Wie kann man zu Antworten auf solche Fragen kommen, wie wann welcher Mond aufgeht oder untergeht oder welcher Mond wo zu einer bestimmten Zeit ist? In dem man diese Dinge studiert oder seinen Intellekt benutzt. Da gibt es aber eine einfachere Methode: aufwärts blicken.
^ 109 Was ist der Grund, warum unsere Wissenschaftler dumm sind? Unsere Wissenschaftler, unsere sogenannten Wissenschaftler sind dumm, weil sie eine logische Tatsache nicht erkennen, zum Beispiel, daß Licht nicht sichtbar ist, eben weil der Himmel schwarz ist.

Ein Grund dafür ist, daß es ihnen einfach an der intellektuellen Fähigkeit mangelt. Ein anderer ist, daß immer das wiederholt wird, was schon seit Jahrzehnten behauptet wird, ohne es einmal zu überprüfen. Da gibt es aber noch weitere Gründe.

Aber der tiefere Grund ist, daß sie sich einfach dadurch lächerlich machen, daß sie Information nicht haben, die in geistigen Werken seit ewig bekannt ist und dort erwähnt ist, und das, weil ihre Religion, ihr Materialismus und ihr Atheismus ihnen nicht erlaubt, das zu lesen.

Sie blamieren sich also einfach deshalb, weil sie Anhänger einer religiösen Sekte sind, die nicht das lesen, was auf ihrem Index steht. Das ist für sie verboten.

Und der Grund für all dies ist, daß sie verwerflich und schnöde handeln, daß da keiner ist, der Gutes tut, da sie Toren sind, die in ihrem Herzen sagen: Es gibt keinen Gott.

Ihre Entscheidung, Gott abzulehnen, macht Toren aus ihnen.

Und das schließt alle diejenigen mit ein, die auch zu dieser Sekte gehören, zum Beispiel die Publizisten von Nachrichten, die Herausgeber von Medien, die diese Dummheiten verbreiten, und auch diejenigen, die es lesen und glauben.

Es ist der blinde Glaube an die Wissenschaft. Und wenn dann jemand aufsteht und diese Welt der Fake-News und der Fake-News-Produzenten angreift, dann erinnern sich Menschen, die noch nicht völlig dem Gott dieser Welt verfallen sind, wieder an die Wahrheit, und werden wieder mutig und stark, und unterstützen solches Tun.

^ 110 Ein Mann fliegt auf dem Äquator von Osten nach Westen mit einer Geschwindigkeit von 1667 km/h. Was muß er tun, um eine Uhr zu haben, die ihm immer die richtige Zeit anzeigt? Er muß die Batterie aus seiner Uhr herausnehmen.
^ 111 Wie kann man sich vorstellen, wie groß ein Winkel von einem Grad ist? Die Scheibe der Sonne hat einen Winkel von 0,5334 Grad. Die des Mondes von 0,4976 Grad. Das sind zusammen 1,0310 Grad, also etwa 1 Grad. Wenn man die Sonne und den Mond am Himmel nebeneinander hat, dann ist der Winkel zwischen den beiden äußeren Rändern 1 Grad.
^ 112 Wo ist der Höhepunkt des Sommers am
a) 20.03.
b) 21.06.
c) 23.09.
d) 22.12.?

a) Am Äquator
b) Zwischen dem Wendekreis des Krebses und dem nördlichen Polarkreis
c) Am Äquator
d) Zwischen dem Wendekreis des Steinbocks und dem südlichen Polarkreis
^ 113 Wo ist der Höhepunkt des Winters am
a) 21.06.
b) 22.12.?

a) Überall in den Tropen und zwischen dem Wendekreis des Steinbocks und dem südlichen Polarkreis
b) Überall in den Tropen und zwischen dem Wendekreis des Krebses und dem nördlichen Polarkreis
^ 114 Was sagt uns das Universum?

Gottes Offenbarung durch Seine Schöpfung.

15. Februar 1950. B.D. NR. 4839.

Die deutlichste Sprache Gottes ist Sein Schöpfungswerk, das in ungewöhnlichem Maße zeuget von Ihm, von Seiner Liebe, Seiner Weisheit und Seiner Macht. Jedes Werk ist der Ausdruck Seiner Liebe, die Seinen kurz vor der Vollendung stehenden Geschöpfen gilt, durch die Er Sich ihnen erkenntlich machen will. Er spricht zu Seinen Geschöpfen durch alle Seine Werke, Er führt eine Sprache, die so gewaltig ist, daß sie verstanden werden müßte von allen Menschen, so sie sich nicht verschließen Seinen Offenbarungen, die Seine Werke für jene sind. Wo Weisheit, Liebe und Macht zum Ausdruck kommt, muß man von einer Offenbarung eines Wesens sprechen, Das überaus vollkommen ist und Seine Vollkommenheit durch Seine Offenbarungen beweiset. Die Schöpfung ist die größte Offenbarung Gottes, die nicht mehr übertroffen werden kann. Dennoch gibt es Menschen, die blind an allem vorübergehen, was sie umgibt; die auch den Wundern der Schöpfung keine weitere Beachtung schenken und denen diese keine Veranlassung zum Nachdenken geben, die daher den Schöpfer aller Dinge nicht erkennen wollen oder können. Ihnen offenbart Gott Sich in anderer Weise, um ihnen zum Erkennen Seiner Selbst zu verhelfen. Er tritt ihnen durch das Lebensschicksal näher, das deutlich das Eingreifen einer höheren Macht erkennen läßt, doch auch nur dann, wenn der Mensch erkennen will. Dem Unwilligen sind jede Offenbarungen Gottes unverständlich, der Unwillige ist blind und taub und vernimmt nichts, auch wenn es noch so deutlich zutage tritt. Er ist auch dann noch unzugänglich, so Gott Selbst ihm entgegentritt durch Sein Wort, durch den größten Beweis Seiner Liebe zu den Menschen, die Ihn veranlaßt, Sich hörbar ihnen gegenüber zu äußern. Und Sein Wort zeuget von Ihm Selbst, Sein Wort ist das Zeichen eines unmittelbaren Verkehrs zwischen Gott und den Menschen, die Sein Wort annehmen wollen. Sein Wort ist die direkte Offenbarung Seiner Selbst, denn nur ein Wesen, Das existiert, kann Sich äußern so, daß Es vernehmbar ist; nur ein Wesen, Das erkannt werden will, gibt Sich durch das Wort kund und beweiset dadurch sowohl Seine Wesenhaftigkeit als auch den Grad Seiner Vollkommenheit. (16.2.1950) Er tritt den Menschen in einer Weise nahe, daß sie ihre eigene Abstammung erkennen können, daß sie es spüren müssen, daß es das gleiche Wesen ist wie sie selbst, nur in einem Grade der Vollkommenheit, der ihnen mangelt und den zu erreichen ihr Erdenziel ist. Er offenbart Sich Seinen Geschöpfen. Er spricht zu ihnen in verschiedenster Weise, immer aber nur deshalb, weil Er erkannt werden will von ihnen als Vater des Alls, als Schöpfer und Erhalter alles Wesenhaften und auch der Materie. Er zeigt Sich ihnen als Schöpfer des Unvergänglichen wie auch des Vergänglichen und will ihnen den Beweis geben, daß sie selbst als Wesen unvergänglich sind und sie also wahre Kinder ihres Vaters sein können, wenn sie sich Ihm angleichen, auch in ihrer Wesenhaftigkeit. Er offenbart Sich ihnen. Seine Sprache ist allen verständlich, so nur der Wille vorhanden ist, Ihn zu verstehen, Seine Sprache ist voller Liebe und Weisheit, ob direkt durch Sein Wort oder durch Seine Schöpfung, die durch Seinen Willen, Seine Allmacht entstanden ist. Es ist eine Sprache, die kein Mensch reden kann, denn sie ist unübertrefflich. Die Menschen können nur Kenntnis davon nehmen und durch Anerkennen sich Seiner Liebe würdig machen; sie können Sein Wort hören und sich dadurch in den Stand setzen, sich Seinem Wesen anzugleichen. Dann geben auch sie Zeugnis davon, daß sie Kinder Gottes sind, dann haben sie Seiner Sprache geachtet und zugenommen an Kenntnis - an Weisheit und Liebe. Dann sind die Offenbarungen Gottes für die Menschen zum Segen geworden und haben ihren Zweck erfüllt. Amen. B.D. NR. 4839.

^ 115 Warum entstehen immer neue Welten im Universum? Unendliche Liebe und Geduld Gottes in der Entwicklung des Geistigen.

6. Februar 1952. B.D. NR. 5311.

Der Entwicklungsgang des Geistigen erfordert unendliche Liebe und Geduld von seiten des himmlischen Vaters, ganz gleich, ob sich das Geistige im Stadium des gebundenen oder des freien Willens befindet. Das Zurückführen des Geistigen zu Ihm ist ein Prozeß, der endlos lange Zeit erfordert, weil die einzelnen Substanzen sich erst wiederfinden müssen, die als winzigste Wesenheiten einstmals gebannt wurden in den Schöpfungswerken, und dieses Sich-Finden und Vereinigen im Zustand des gebundenen Willens vor sich geht. Als Mensch, im Zustand des freien Willens, ist diese Vereinigung der Substanzen schon vollzogen worden, und das Geistige hat sein Ichbewußtsein wieder; nun aber soll es sich völlig läutern, es soll sich vereinen mit Gott, seinem Schöpfer und Vater von Ewigkeit, was es wohl kann. Es kann sich aber auch wieder zersplittern, d.h. streben nach unten, es kann sich rückschrittlich entwickeln und die Einigung mit Gott gänzlich außer acht lassen und darf doch nicht in seinem Willen gehindert werden. Nur kann es durch Liebe gewonnen werden und veranlaßt, die ewige Liebe anzustreben. Und diese Rückgewinnung erfordert unendliche Liebe und Geduld des Vaters, Der Seine Kinder nicht verlieren will, sie aber nicht zwingen kann, Ihm anzugehören. Die Liebe Gottes aber ist grenzenlos - sie ermüdet nicht, sie wird nicht ungeduldig, sie zürnet nicht, und sie gibt nimmermehr auf, was sich eigenwillig von Ihm trennen zu können glaubt. Und Er gewinnt es auch unweigerlich, doch können endlose Zeiten darüber vergehen, und das zum Schaden des Geistigen selbst, das eben endlos lange Zeit ein unseliges Dasein verbringt, sei es als Mensch oder auch als noch gebundenes Geistiges. Und darum wird ihm unentwegt die Liebe Gottes zu Hilfe kommen und es fördern in jeder Weise. Er wird unentwegt neue Schöpfungen erstehen lassen, damit der Entwicklungsgang im Mußgesetz ununterbrochen zurückgelegt werden kann, wie Er aber auch dem Geistigen als Mensch mit aller Liebe beisteht, den Weg zur Höhe zu finden. Was von Gott aus geschehen kann, um es zu fördern, das geschieht, doch der unumgänglich freie Wille des Menschen bestimmt selbst, wie lange sich das Geistige noch im gefesselten Zustand befindet, d.h., wie lange Zeit es benötigt, bis die Vereinigung mit Gott und also die Trennung von jeglicher materieller Form vollzogen ist. Die Liebe Gottes wird nie aufhören, das Geistige zu betreuen, selbst wenn es den Anschein hat, als wende Sie Sich ab von den Menschen, denn Sie gibt nimmermehr auf, was Ihr seit Ewigkeit gehört, was sich nur vollbewußt Ihr anschließen soll, um unbegrenzte Seligkeit empfinden zu können, die sonst dem Geistigen versagt bleibt, weil nur ein zur Liebe gewordenes Geschöpf die Liebe Gottes empfinden kann und Sein Werben um diese Liebe nimmermehr aufhören wird. Amen.
B.D. NR. 5311.

^ 116 Wie beeinflussen uns Himmelskörper? Astrologie. Schicksal aus Sternen.

27. September 1949. B.D. NR. 4748.

Nur das ist als von Meinem Geist gegeben anzusehen, was die Erlösung des Geistigen zum Inhalt hat, was also mehr oder weniger ausführlich von Meinem Heilsplan Kenntnis gibt und somit auch von Mir und Meinem Wesen zeuget. Ein Wissen, das sich nicht in diesem Rahmen bewegt, das also im Menschen weder den Glauben an Meine Liebe, Weisheit und Allmacht erweckt, noch die Seelenreife des einzelnen fördert, ein Wissen, das zudem im Widerspruch steht zur Lehre Christi insofern, als daß es den freien Willen des Menschen verneint, also der Mensch völlig willenlos dem Schicksal ausgeliefert wäre - ein Wissen, das ferner eine von Meiner Weisheit dem Menschen verhüllte Zukunft entschleiern zu können glaubt, ist kein Geisteswirken und also auch nicht in Meinem Willen, vielmehr ein Mittel Meines Gegners, die Menschen vom wahren Wissen abzudrängen und ihr Denken irrezuführen. Nimmermehr werden Menschen ergründen oder berechnen können, wie sich das Lebensschicksal des einzelnen gestaltet, sondern alle derartigen Behauptungen sind Trugschlüsse oder Mutmaßungen, die wohl zufällig stimmen können, doch dann niemals aufgrund von Berechnungen oder Einwirkung bestimmter Gestirne, sondern immer entspricht das Lebensschicksal Meinem Plan von Ewigkeit, dem der freie Wille des Menschen zugrunde liegt. Im großen Schöpfungsraum sind zwar endlos viele Gestirne den Menschen dieser Erde sichtbar, doch einen Einfluß üben diese Gestirne nicht auf die Menschen aus, (28.9.1949) was auch jedem begreiflich sein wird, wenn er bedenkt, daß zahllose Gestirne sich in den ihnen zugewiesenen Bahnen bewegen, daß diese Gesetzmäßigkeit von Meiner Weisheit erkannt ist seit Ewigkeit als gut und recht, daß sämtliche Gestirne Lebewesen tragen zum Zwecke der Aufwärtsentwicklung und daß auch deren Schicksal bestimmt ist, dieses aber wird niemals von anderen Gestirnen beeinflußt. Nur rein naturmäßig können die Erdenbewohner atmosphärische Strömungen empfinden, die durch die Nähe bestimmter Gestirne in Erscheinung treten, die aber auf das Schicksal des einzelnen keinen Einfluß haben. Die Gesetzmäßigkeit im gesamten Universum, die ewige Ordnung, die in Meiner Schöpfung zu erkennen ist, ist wohl Beweis genug von einer lenkenden Macht. In gleicher Ordnung aber vollzieht sich auch der Entwicklungsgang der Wesen, um derentwillen die gesamte Schöpfung erst entstanden ist. Daß nun diese Schöpfungen einen gewissen Einfluß haben auf die Entwicklung der geistigen Wesen, ist richtig, doch nur insofern, als daß sie letzteren eine immerwährende Umformung ermöglichen und also einen langsamen Aufstieg zur Höhe. Im Stadium des freien Willens aber treten die Ereignisse so an den Menschen heran, wie Ich sie in Meiner Weisheit als für das Wesen günstig erkannt habe. Daß sich das gesamte Erdenleben in einer gewissen Gesetzmäßigkeit vollzieht, gibt den Menschen zu falschen Schlüssen Anlaß - sie haben sich diese Gesetzmäßigkeit nach eigenem Denken gedeutet und nun Schlüsse gezogen, sie mit dem Schicksal des Menschen in Zusammenhang bringend. Doch keineswegs entsprechen diese Forschungen der Wahrheit und werden auch nicht von Mir gebilligt, denn Ich werde stets den freien Willen des Menschen gelten lassen, wenngleich Ich das Lebensschicksal bestimmt habe seit Ewigkeit. Amen.
B.D. NR. 4748.

^ 117 Wie nehmen wir eine Verbindung auf mit anderen Gestirnen? Isolierung der Weltkörper.

31. Juli 1955. B.D. NR. 6323.

Weltweite Entfernungen liegen zwischen den Schöpfungen, die ihr als Gestirne am Himmelszelt erschauet - Entfernungen, die für euch Menschen nicht zu schätzen und darum auch nicht zu überwinden sind, weil jedes einzelne Gestirn eine Welt ist für sich und diese Welten voneinander hermetisch abgeschlossen sind insofern, als daß sie ganz verschiedene Lebenssphären besitzen, immer der Beschaffenheit des Gestirnes selbst und auch dessen Bewohnern entsprechend. Ihr Menschen dürfet nicht glauben, daß Mein Schöpfergeist nicht vielseitig genug schaffen und gestalten könnte - ihr dürfet nicht glauben, daß ihr eure Lebensbedingungen auf anderen Gestirnen wiederfindet in gleicher Weise wie auf der Erde, die ihr bewohnet - und ihr dürfet noch viel weniger glauben, daß jene Gestirne euch die gleichen Lebensmöglichkeiten böten, die für euer Bestehen erforderlich sind - wenn ihr jemals in den Bereich eines solchen Gestirnes geraten würdet. Doch es wäre ein vergebliches Unterfangen, es wird euch niemals gelingen, auch nur eine Verbindung aufzunehmen mit anderen Gestirnen, wenn dies nicht auf geistigem Wege geschieht, daß gedankliche Übermittlungen aus jenen Welten stattfinden, die euch aber immer nur zum geistigen Aufstieg dienen, niemals aber von euch Menschen geplante weltliche Erkundigungen betreffen. Ihr Menschen könnet zwar große Fähigkeiten in euch entwickeln, ihr könnet schöpferisch und gestaltend tätig sein auf Erden, ihr könnet die Kräfte der Natur ergründen und euch in jeder Weise nutzbar machen; ihr könnet kraft eures Verstandes tief eindringen in die Naturgesetze und mit allen euren Kenntnissen nun hervortreten. Doch euer Wirkungsfeld ist und bleibt immer nur die Erde, und so ihr nun alle eure Verstandeserkenntnisse auszuwerten suchet zum Segen eurer Mitmenschen, wird auch Mein Segen eure Arbeit, euer Wirken, unterstützen, denn dann wird Mein Gesetz ewiger Ordnung eingehalten. Doch ihr müsset in dieser Ordnung auch verbleiben, ihr müsset die Gesetze achten, die Ich Selbst gegeben habe und die in allen Schöpfungswerken deutlich erkennbar sind. Und dazu gehört auch die weltweite Entfernung der Gestirne von eurer Erde, dazu gehört die Isolierung jedes einzelnen Gestirnes von den anderen, die gleichsam durch den luftleeren Raum, durch die Stratosphäre, gekennzeichnet ist, die den Aufenthalt eines Menschen in diesem Raum unmöglich machen und euch daher deutlich zeigen sollte, daß Ich Selbst euch isoliert habe. Denn ob ihr auch solche Hindernisse überwinden zu können glaubt. Ihr Menschen werdet an solchen Versuchen scheitern, ihr werdet zugrunde gehen, wenn ihr euch in Gebiete waget, die euch von Mir aus verschlossen wurden. Ihr beweiset nur damit, daß ihr sehr überheblichen Geistes seid, zu glauben, göttliche Naturgesetze unwirksam machen zu können, ihr beweiset, daß ihr weder diese Gesetze noch den Gesetzgeber anerkennet, und ihr beweiset, daß ihr Menschen reif seid für die totale Wandlung dieser Erde, weil euch die Haupterkenntnis mangelt, daß Einer über euch ist, Der das letzte Wort spricht - daß ihr diesen Einen nicht erkennt, ansonsten ihr nicht etwas unternehmen würdet, was euch als Bewohner dieser Erde nicht zusteht: andere Welten euch zum Ziel eures Forschens zu machen, die euch gänzlich unerreichbar sind und bleiben werden, weil ein jedes Gestirn den geistigen Wesen zum Ausreifen dienet und die Reifegrade dieser Wesen so verschieden sind, daß sie alle andere Schöpfungen benötigen - Schöpfungen, in denen ihr Menschen nicht bestehen könntet, und es darum auch niemals eine Verbindung zwischen beiden Welten geben kann. Mein Schöpfergeist und Mein Schöpferwille hat wahrlich nichts ohne Weisheit gewirkt, aber ihr Menschen werdet niemals ergründen können, was außerhalb eurer Erdensphäre ist, als nur das, daß ein Vorhandensein unzähliger Gestirne und Welten euch zur Gewißheit geworden ist, weil dieser Beweis euch nicht zum Schaden eurer Seele gereicht - alles weitere Wissen aber nur euch geistig erschlossen werden kann. Amen.
B.D. NR. 6323.

^ 118 Wie sind die Naturgesetze der Erde anders zu denen von anderen Himmelskörpern? Gestirne. Naturgesetze. Forschen vergeblich.

10. Januar 1938. B.D. NR. 254.

Liebes Kind - es ist ein urweises Gesetz, daß im Weltall ohne Unterbrechung, dem Willen des Herrn gemäß, die Himmelskörper ihre Bahn gehen immer in gleichem Abstand von der Sonne und in Ewigkeit sich wiederholender Gleichmäßigkeit. Alles, was im Weltall geschaffen ist, ist abhängig vom Sonnensystem. Es kann kein einziger Stern ohne die Leuchtkraft der Sonne bestehen, denn ein jeder Himmelskörper hat seine Bestimmung, daß wieder unzählige Lebewesen diesen zum Aufenthaltsort haben - und doch die Beschaffenheit eines jeden von anderer Art ist. Wolltet ihr dies ergründen, so müßtet ihr mit Gesetzen rechnen, die euch bisher völlig unbekannt sind. Es ist die Erde ein völlig von der anderen Welt - bzw. den anderen Himmelskörpern abgeschlossener Stern mit eigens für die Erde bestimmten Naturgesetzen, und so könnet ihr nur nach diesen Naturgesetzen euch die Gestirne, die ihr am Himmelszelt seht, erklären - doch kommt ihr damit der Wahrheit nicht nahe - für alle Erdenbewohner gelten die Gesetze der Erde - die von den Gesetzen der anderen Gestirne jedoch abweichen - folglich wird es euch niemals möglich sein, über diese Lehren und Regeln aufzustellen, denn ihr beherrschet nicht die Gesetze des Weltalls. Es ist ungefähr dasselbe, als wolltet ihr im Tierreich den Wesen verständlich machen, daß das Denken eines jeden Menschen ein anderes ist - so, wie eines jeden Geist sich sein Leben formt und diese Leben so grundverschieden sein können - und das Tier nicht verstehen könnte die geistige Atmosphäre, in der der Mensch sich befindet, obwohl dieser sich gleich dem Tierwesen auch auf der Erde befindet - so ist auch ein jedes Gestirn völlig voneinander verschieden, trotzdem sie alle sich in einem Weltall bewegen und einem Willen unterstellt sind. Somit bleibt euch Menschen die letzte Lösung unerschlossen, es ist darum vollkommen zwecklos, wissenschaftliche Forschungen aufzustellen über Gebiete und Fragen, die der Mensch niemals lösen kann, denn selbst wenn ihr eine Lösung gefunden habt - wer will beweisen, daß diese Lösung richtig ist? Ihr werdet immer nur nach den für die Erde geltenden Gesetzen rechnen und euer Urteil fällen, doch das Weltall birgt so große Geheimnisse, denen nachzuforschen euch im Erdendasein vergebene Mühe ist. Wer gibt euch die Gewähr, daß des Herrn Schöpfung sich auf allen Gestirnen in gleicher Weise vollzogen hat - wer will auf Erden Dinge behaupten, die zu ergründen beweisen nicht in seiner Macht liegen? So weltenfern ein Gestirn vom anderen auseinander ist, so verschiedenartig ist auch die Bestimmung eines jeden Gestirns für die ihm zugeteilten Wesen, und die Gesetze, denen diese Gestirne unterliegen, sind vom Schöpfer des Weltalls nach Seinem weisen Ermessen gegeben worden, doch den Erdenbewohnern völlig unverständlich und mit menschlichem Verstand nicht zu fassen. An Seinem Schöpfungswerk sollen alle Wesen erkennen die Größe des Herrn, und gibt sich der Mensch nur einmal einer solchen Betrachtung hin, daß er nur annähernd Kenntnis hat von einem ganz winzigen Teil der Schöpfung und selbst dies Teil - die Erde - nicht in ihrer ganzen Beschaffenheit gründlich zu erforschen imstande ist - so muß ihm doch ein leises Ahnen kommen von der Unendlichkeit des Weltalls - von der unfaßbaren Größe des Schöpfers - und es muß ihm klarwerden, daß alles nach einem weisen göttlichen Plan erschaffen ist und der Mensch als ein Teil dieses Schöpfungswerkes hineingestellt wurde, ebenfalls mit einer Aufgabe, der nachzukommen der Zweck seines Erdenlebens sein muß. Und dem Herrn der Welt dienen zu wollen muß das Ergebnis des Nachdenkens sein dessen, der die Erde und ihre sie umgebenden Gestirne zu erforschen sucht. Denn unsagbar groß ist das Weltall und winzig klein der Mensch. Amen. B.D. NR. 254.
B.D. NR. 0254.

^ 119 Was soll man denn von vielen der wissenschaftlichen Forschungs-ergebnissen der Astronomen und Astrophysiker halten? Die können ruhig eingestampft werden, wenn man die Antwort zur Frage 118 gelesen hat.

^ 120 Wie funktioniert denn nun so alles?

Wenn der physische Ursprung eures Universums letztlich entdeckt werden wird, wird es euren Wissenschaftlern nicht besser gehen wie jetzt. Sie werden sich sofort dem Problem gegenüber sehen, daß noch über all dem anderen ist was sie seit so langem vermieden haben, daß des Ursprungs hinter dem Ursprung. Die einfache Tatsache muß neu vorgetragen werden. Das physische Universum, und alles in ihm, ist das Ergebnis von Bewußtsein. Es hat nicht Bewußtsein entwickelt. Im Gegenteil, Bewußtsein hat nicht nur das physische Universum geschaffen, sondern fährt auch damit fort, es zu tun.

Diese ständige Schöpfung des physischen Universums wird von jedem Einzelnen in ihm fortgeführt, auf einer unterbewußten Ebene.

http://www.countdown4us2.com/de022012/de022012016.htm Seth

^ 121 Wie ist die Materie denn das Ergebnis von Bewußtsein?

Das innere Ego ist nun ein anderer Ausdruck für was wir inneres Selbst nennen. Wie das äußere Ego innerhalb der Umwelt und physischen Realität manipuliert, so organisiert und manipuliert das innere Ego innerhalb einer inneren Realität. Das innere Ego kreiert diese physische Realität, mit der das äußere Ego dann zu tun hat.

Es ist das innere Selbst, aus dem massiven Wissen und unbegrenztem Ausmaß seines Bewußtseins, das die physische Welt bildet, das Stimulusse zur Verfügung stellt, um das Ego ständig am Job des Bewußtseins zu halten. Es ist das innere Selbst, hier das innere Ego genannt, das die EE-Einheiten organisiert, initiiert, projektiert, kontrolliert, von denen wir in letzter Zeit gesprochen haben, die Energie in Objekte, in Materie umwandeln.

Das innere Ego ist sich jedoch immer beider Aspekte seiner Realität bewußt. Im tiefsten Sinne ist dieses innere Selbst über seinen primären Aspekt organisiert, der seine Kreativität ist. Es übersetzt ständig die Bestandteile seiner Gestalt in Realität, entweder physische Realität durch die EE-Einheiten die ich erwähnt habe, oder in andere, ebenso gültige Realitäten.

Die EE-Einheiten sind die Formen, die grundsätzliche Erfahrung annimmt, wenn sie von diesem inneren Selbst geleitet wird.

Diese bilden dann physische Objekte, physische Materie. Materie hat die Gestalt, die grundsätzliche Erfahrung annimmt, wenn sie in drei-dimensionale Systeme hineindrängt. Materie ist die Gestalt eurer Träume. Eure Träume, Emotionen, Gefühle, Gedanken, werden unterstrichen von diesem inneren Selbst zielbewußt in physische Materie umgeformt.

Das individuelle innere Selbst also, durch ständige massive Anstrengung von großer kreativer Intensität, kooperiert mit allen anderen inneren Selbsten, die physische Realität die ihr kennt zu bilden und zu unterhalten, so daß physische Realität ein Sprößling oder Nebenprodukt des höchst bewußten inneren Selbst ist.

Gebäude scheinen aus Stein oder Holz oder Stahl gemacht zu sein. Sie erscheinen den physischen Sinnen ziemlich permanent. In Wirklichkeit oszillieren sie, unaufhörlich sich bewegend, Gestalten höchst geladener EE-Einheiten, organisiert und unterhalten von kollektiver Anstrengung seitens innerer Selbste. Sie sind solidifizierte Emotionen, solidifizierte subjektive Zustände, denen physische Materialisation gegeben ist.

Die Mächte des Bewußtseins werden also offensichtlich nicht verstanden, auch nicht deren multidimensionalen Aspekte. Wie ich es euch gesagt habe, ist das Selbst buchstäblich unbegrenzt. Jeder Einzelne muß seinen Teil spielen, diese EE-Einheiten in physische Aktualität zu projizieren. Deshalb kann physische Materie berechtigterweise als eine Ausdehnung des Selbst beschrieben werden, so wie der physische Körper eine Projektion des inneren Selbst ist.

http://www.countdown4us2.com/de022012/de022012032.htm Seth

^ 122 Eine Kamera auf der Rückseite des Mondes soll eine Aufnahme von den leuchtenden Sternen am Himmel machen. Wann sollte sie diese Aufnahme machen? Nachts.
^ 123 Wann ist überall auf der Rückseite des Mondes nachts? Bei Vollmond.
^ 124 Warum ist überall auf dem Mond auch am Tage der Himmel schwarz? Weil der Mond keine Atmosphäre hat und weil Licht, entgegen den Behauptungen der sogenannten Wissenschaftlern, nicht sichtbar ist.
^ 125 Wenn auf dem Mond der Himmel auch am Tage schwarz ist, warum sind denn die Sterne tagsüber nicht zu sehen? Aus dem gleichen Grund, warum auch auf der Erde die Sterne tagsüber nicht zu sehen sind.
^ 126 Was sagt uns, daß der Mond keine Atmosphäre hat? "Schon einfache optische Beobachtungen zeigen, daß der Mond über keine Atmosphäre verfügen kann. Nie werden irgendwelche Wolkenbildungen u. dgl. beobachtet und an der Grenze zwischen der Tag- und Nachtseite des Mondes können keinerlei Dämmerungseffekte festgestellt werden. Ein weitere Test gegen eine Mondatmosphäre ist bei der Bedeckung eines Sternes durch die Mondscheibe möglich. Dabei verschwindet der punktförmige Stern plötzlich und taucht ebenso schlagartig am anderen Mondrand wieder auf. Alle diese Prüfungsmöglichkeiten führten schon lange vor den Landungen auf der Mondoberfläche zu dem Resultat, daß eine Atmosphäre des Mondes, sollte sie tatsächlich doch in Spuren existieren, maximal nur ein halbes Billionstel der irdischen Luftdichte aufweisen kann. Gewisse Entgasungsprozesse vom Mondinnern mögen vorübergehend zu einer extrem dünnen Atmosphäre führen. Die Entweichgeschwindigkeit beträgt für den Mond aber nur 2,37 km/s, so daß diese Gase wieder schnell dem Anziehungsbereich des Mondes entfliehen können.

Das Fehlen einer Atmosphäre zeigt aber auch ein Fehlen von Wasser an, da dieses verdunsten und eine Wasserdampfhülle bilden müßte, die ebenfalls alsbald in den Weltraum entweichen würde. Ob es unterhalb der Mondoberfläche in nach außen abgeschlossenen Hohlräumen noch Wasser, eventuell in Eisform, geben könnte, war und ist noch eine Streitfrage. Die neueren Untersuchungen der Mondbeben (s.S. 77) sprechen allerdings dagegen."

Seiten 71-72, dtv-Atlas zur Astronomie, Joachim Herrmann, 1976.

^ 127 Was sagt uns denn die Tatsache, daß es auf dem Mond keine Atmosphäre gibt? Daß Lebewesen dort anders sein müßten als auf der Erde. Wenn wir dort Samen aussähen, deren Gedeihen auf der Erde auch von der Luft auf der Erde abhängt, dann werden die wahrscheinlich auf dem Mond nicht gedeihen. Dies könnte das Zeichen sein, daß alle Lebewesen auf dem Mond von unserem Bewußtseinszustand auf der Erde nicht wahrgenommen werden, also auch unsere Kameras sie nicht zeigen.

Wenn ein Mann auf dem Mond leben will, muß er seine Luft von der Erde mitbringen. Und sogar auch den Luftdruck.

^ 128 Was ist denn nun eigentlich Sinn und Zweck der Schöpfung? Kosmische Strömungen. (Astrologie).

20. und 21. Februar 1952. B.D. NR. 5321.

Der Geist in euch muß tätig werden, wollet ihr Klarheit haben in allen Dingen, wollet ihr recht denken und euch in göttlicher Wahrheit bewegen. Es kann euch Menschen nicht das rechte Verständnis gegeben werden, sondern ihr müsset erst die Vorbedingungen erfüllen, die euch volles Verständnis garantieren, und diese Vorbedingung ist eben, daß ihr den Geist in euch zum Erwachen bringt, auf daß er euch belehre, euer Denken recht leite und euch das Verständnis gebe für höhere Weisheit, die ihr als Mensch allein, nur mit eurem Verstandesdenken, nicht begreifen könnet. Es ist ein völlig nutzloses Beginnen, in göttliche Schöpfungsgeheimnisse eindringen zu wollen ohne Hilfe des Geistes, der, als Anteil Gottes, alles weiß und euch Menschen auch das Wissen mitteilen kann. Ohne Geistwirken also werdet ihr niemals Einblick bekommen in den göttlichen Schöpfungs- und Heilsplan oder, so euch das Wissen darum von außen zugeführt wird, es nicht begreifen können. Was euch aber der Geist aus Gott darüber vermittelt, ist vollste Wahrheit und wird eure Erkenntnis erhöhen, denn es hat seinen Ausgang von Gott genommen, es ist ein direktes Zuführen der Wahrheit, die in Gott ihren Ursprung hat. Die gesamte Schöpfung, irdisch und geistig, ist Form gewordener Wille Gottes, in Seiner Liebe begründet und durch Seine Weisheit Zielbestimmt. Es ist sonach jegliches Schöpfungswerk in seiner Entstehung und seiner Zweckmäßigkeit weisheitsvoll bedacht und in die gesamte Schöpfung eingefügt, wie Gott es als heilskräftig für das sich aufwärtsentwickeln-sollende Geistige von Ewigkeit ersah. Jedes Schöpfungswerk ist die Ergänzung eines anderen, und die gesamte geistige und irdische Schöpfung ist ein unfaßbarer geistiger Komplex, der seiner Auflösung harrt.

Der Mensch ist nur fähig, den winzigsten Bruchteil in seinen Sinn aufzunehmen, (21.2.1952) und also muß er sich auch begnügen mit Erklärungen, die ihm nur einen leisen Begriff geben, die nur in groben Zügen Zweck und Ziel dessen begreiflich machen, was aus Gottes Schöpferhand hervorgegangen ist. Es steht dem Menschen auch nicht an, die tiefsten Geheimnisse ergründen zu wollen, solange er noch in irdisch-materieller Hülle auf Erden ist, weil sein geistiger Horizont begrenzt ist, weil ihm jedes Vorstellungsvermögen fehlt, um außerhalb der Erde bestehende Schöpfungen begreifen zu können. Doch seinen leiblichen Augen sichtbar sind zahllose Gestirne, die also auch als Schöpfungen Gottes im unendlichen Weltall kreisen und in endloser Ferne des Menschen in gesetzmäßig festgelegten Bahnen sich bewegen. Ersichtlich sind ihm diese Gestirne wohl, doch nicht mit seinem Verstande zu erforschen. Es sind jene Welten, wo entweder eine Art Vorbildung oder die Weiterentwicklung der menschlichen Seelen vor sich geht, weil es zahllose Sphären gibt, die den in zahllos verschiedenem Reifegrad stehenden Seelen zum Aufenthalt dienen. Betrachtet alle Gestirne, die eurem Auge ersichtlich sind, als Fortbildungsstationen des Geistigen, dann habt ihr Sinn und Zweck der Gestirne schon klarstens erläutert. Die gesamte Schöpfung, also alle Gestirne irdisch materieller oder geistiger Art, sind von einem Willen gelenkt, und alle unterstehen dem Gesetz der ewigen Ordnung, dessen Urheber der göttliche Schöpfer Selbst ist. Außergesetzlich kann im gesamten Universum nichts geschehen, alles muß sich gesetzmäßig vollziehen, ansonsten Gott Selbst die Schöpfung der Auflösung preisgeben würde, sowie Er wider Sein Gesetz handelte.

Diese Erkenntnis muß erst der Mensch besitzen, um nun begreifen zu können, daß es weder willkürliche Weltgeschehnisse noch willkürliche kosmische Geschehen geben kann, weil jegliches Geschehen schon in dem ewigen Grundgesetz einberechnet ist und so in Erscheinung tritt, wie Gott es seit Ewigkeit als zweckmäßig für die geistige Entwicklung erkannt hat. In Zeiten überspitzter Verstandesforschung glaubt man wohl, eine gewisse Regel entdecken zu können und entdeckt zu haben und nun für ein Wissen auch für kommende Geschehen garantieren zu können. Man kann wohl eine gewisse Gesetzmäßigkeit erkannt haben und sich nun diesem Gesetz unterordnen, dann fügt sich aber der Mensch selbst in das Gesetz ein, nicht aber, daß er das Gesetz beherrschen zu können glaubt, indem er errechnen will, was ihm naturgesetzlich verborgen bleiben soll - indem er das Schicksal, den Lebenslauf eines Menschen in Zusammenhang bringt mit den nach göttlichem Gesetz kreisenden Gestirnen und ihrem Lauf.

Ihr Menschen fraget euch selbst, ob es wohl gut wäre, könntet ihr euren Lebenslauf, alle Geschehnisse und Einzelheiten vorauswissen - und fraget euch nicht zuletzt, wie dann wohl euer freier Wille zu vertreten wäre, fraget euch, ob ihr dann wohl von einer Lebensaufgabe reden könntet, von einer geistigen Aufwärtsentwicklung im freien Willen. Dieses alles wäre hinfällig, wenn es euch möglich wäre, am Lauf der Sterne Berechnungen anzustellen, die euren Erdenwandel bestimmen sollen. Wohl gibt es göttliche Gesetze, nach denen sich der Lebenslauf, das Schicksal des Menschen gestaltet, doch nimmermehr können die Menschen Einblick nehmen in dieses Gesetz, nimmermehr ist ihnen ein Wissen darüber zugänglich, ansonsten Gott nicht den Menschen die Zukunft verborgen hielte eben auch als ein Gesetz, das in Seiner Weisheit und Liebe begründet ist.

Unleugbar aber bestehen im gesamten Universum Zusammenhänge zwischen den einzelnen Schöpfungswerken, und auch ein jedes Gestirn strahlt gewisse Kräfte aus, die andere Gestirne auffangen, was nicht ohne Einfluß bleibt. Es sind dies kosmische Strömungen, naturbedingt eben durch göttliche Gesetze, und diese Strömungen wirken auch mitunter auf den Menschen ein, ihn mehr oder weniger anregend, doch auch zuweilen lähmend, weshalb ein rein natürlicher Einfluß der Gestirne auf den Menschen nicht geleugnet werden kann, der aber die geistige Entwicklung in keiner Weise beeinflußt, nur körperlich empfunden werden kann. Und diese kosmischen Strömungen können auch aufbauende oder zerstörende Wirkung haben, aber es können Naturkatastrophen nicht zeitmäßig errechnet werden mit vollster Sicherheit, ansonsten auch solche zeitmäßig bestimmte Voraussagen die größte Verwirrung anrichten würden unter den Menschen und darum ein Hindernis bedeuteten für die geistige Entwicklung im freien Willen. Kosmischen Einflüssen können auch mitunter die Menschen ausgesetzt sein, doch nimmermehr werden sie dadurch zu Entscheidungen gedrängt, die bestimmend sind für die geistige Entwicklung. Doch das Verlangen, Verborgenes zu enthüllen, kann nicht durch Suggestion (Menschen) (Suggestion wurde durchgestrichen und Menschen darüber geschrieben) gestillt werden - denn was Gott verborgen hält, das werden Menschen nicht aufdecken können, es sei denn, Gott Selbst zeigt es ihnen an, um ihnen zur Höhe zu verhelfen - so Er Selbst zukünftige Dinge kundgibt, um die Menschen vor der Gefahr eines Sturzes in die Tiefe zu bewahren. Amen.
B.D. NR. 5321.

^ 129 Was muß man machen, um Gottes Pläne zu verstehen?

Umgestaltung der Erde gibt neue Entwicklungsmöglichkeiten.

19. März 1952. B.D. NR. 5340.

Das Geistige braucht neue Entwicklungsmöglichkeiten, denn die alten Schöpfungen entsprechen nicht mehr ihrem Zweck, weil sie nicht in der rechten Weise gewertet oder zum Dienst verwendet werden, wie es Meinem Gesetz der ewigen Ordnung entspricht. Menschenwille verhindert viele Möglichkeiten zum Dienen oder bricht den Entwicklungsgang des Geistigen in gewissen Schöpfungen vorzeitig ab, Menschenwille ändert die natürliche Bestimmung der von Mir zwecks Ausreifens des Geistigen ins Leben gerufenen Schöpfungen, und so ist der ganze Entwicklungsprozeß in einen Stillstand geraten, den Ich aufheben will durch Erschaffen neuer Werke, durch Auflösen bestehender Schöpfungen und völliger Umgestaltung der alten Erdoberfläche, damit allem Geistigen ein Fortschritt gewährleistet ist. Zudem werden auch unzählige geistige Wesenheiten frei, die, in festester Materie gebunden, ihrer nächsten Verformung harren. Es wird durch das Neuerstehen von Schöpfungen verschiedenster Art wieder eine Ordnung hergestellt, nur um den Entwicklungsprozeß zu beschleunigen und Erfolge zu bringen. Das verkehrte Denken und Wollen der Menschen, das in der Ichliebe seine Ursache hat, wird verständlicherweise sich auch verkehrt auswirken auf das den Menschen Umgebende, sei es feste Materie, Pflanzen oder Tiere, in denen das Geistige oft nicht den Reifegrad erreichen kann, der für die nächste Verformung Bedingung ist. Das Naturgesetz wird außer acht gelassen, wo sich die Menschen materielle Vorteile erhoffen; die Menschen bewegen sich selbst nicht mehr in Meiner Ordnung und bringen auch das Geistige in den verschiedenen Schöpfungen dadurch aus der Ordnung, weshalb eine völlige Eingliederung in die ewige Ordnung notwendig geworden ist und dies auch ein Umgestaltungswerk von größtem Ausmaß erfordert, das also erstmalig die Entwicklungsmöglichkeiten bieten soll für alles Geistige vom niedrigsten bis zum höchsten Reifegrad. Der verkehrte Wille der Menschen hat auch geistig ein Chaos zuwege gebracht, das unwiderruflich eine Auflösung und Neuschaffung nach sich zieht. Die unwissende Menschheit sieht nur die Auswirkungen einer Vernichtung auf die Menschen und erkennt sonach nicht den großen Segen, den das Geistige in den Vorstadien von einer Neuformung der Erde davonträgt. Ich aber weiß um die Not alles Geistigen und gedenke auch dessen in Liebe, das noch weit unten ist, so daß Ich ihm Möglichkeiten gebe, auch zur Höhe zu gelangen, um den gebundenen Zustand auch einmal mit dem Zustand im freien Willen zu vertauschen. Ich gebe allem Geistigen die Möglichkeit, die Höhe zu erreichen, doch dem Geistigen, das nach endlos langer Gnadenzeit, nach schon fortgeschrittener Entwicklung als Mensch völlig versagt, nehme Ich die Freiheit des Willens, ihm aber dennoch wieder einen neuen Entwicklungsgang schaffend, und wenn dieser auch ein Zustand der Qual ist, so ist er doch der einzige Weg, der zur restlosen Freiheit führen kann. Amen.
B.D. NR. 5340.

^ 130 Man hat eine Fläche als Teil der Erdoberfläche, die ein Quadrat ist und jede Seite hat eine Seitenlänge von s = 1 km. Jeder Punkt dieser Fläche ist waagerecht, also wie bei der Oberfläche eines Sees. Nun hat man eine gerade Linie von der Länge s, die sich vom Mittelpunkt der einen Seite zum Mittelpunkt der gegenüber liegenden Seite spant. Um wieviel Zentimeter ist der Mittelpunkt der Fläche höher als die gerade Linie? Der Radius der Erde ist r = 6378 km.

Der Winkel von dem Mittelpunkt der einen Seite zum Erdmittelpunkt der Erde und dann zurück zum Mittelpunkt der Fläche ist Alpha/2 oder α/2, und der Sinus des Winkels α/2 ist 0,5/6378=0,00007839.

Der Winkel α/2 ist dann 0,00449 Grad.

Der Kosinus dieses Winkels ist 0,999999996929.

Die Entfernung vom Mittelpunkt der Erde bis zum Mittelpunkt der Linie nennen wir h und die ist dann h = 0,999999996929*6378=6377,999980 km.

Der gesuchte Wert ist dann r-h=6378-6377,999980=0,000020 km und das sind 0,020 m und das sind 20 mm und das sind 2 cm.

^ 131 Was würde die vorangegangene Betrachtung für andere Größenordnungen ergeben? Kreisausschnitt2
Wenn das Quadrat nur eine Seitenlänge von s = 100 m hat, ergibt sich der gesuchte Wert r - h als 0,02 cm, also ein Hundertstel von 2 cm. Für verschiedene Größenordnungen ergeben sich folgende Werte:
10 000 km: 2 418 km
 1 000 km:    20 km
   100 km:   0,2 km
    10 km:     2 m
     1 km:    20 mm
100 m: 0,2 mm = 200,00 µm
 10 m:            2,00 µm
  1 m:            0,02 µm
^ 132 Was würde ein Quadrat von s = 10000 km Seitenlänge in der vorangegangenen Betrachtung bedeuten? Das ist mehr eine theoretische Betrachtung, da 10000 km eine Bogenlänge b von 11493 km ergibt und das ist schon mehr als ein Viertel des Äquators ist.
^ 133 Was würde ein Quadrat von s = 100 km Seitenlänge in den vorangegangenen Betrachtungen bedeuten? Wenn ich 200 m über dem Meeresspiegel bin, wäre der Horizont 50 km weit weg von mir.

Wenn ich auf der Insel Helgoland bin und ich will die Insel Langeoog sehen, die 50 km weit weg ist, dann muß ich 200 m hoch sein.

^ 134 Was würde ein Quadrat von s = 10 km Seitenlänge in den vorangegangenen Betrachtungen bedeuten? Wenn ich 2 m über dem Meeresspiegel bin und mein Nachbar ist auch 2 m über dem Meeresspiegel und 10 km Meer sind zwischen uns, dann kann ich ihn gerade noch überm Horizont sehen.
^ 135 Was würde ein Quadrat von s = 100 m Seitenlänge in den vorangegangenen Betrachtungen bedeuten? Der Fußboden einer Halle, der 100 m lang ist, und der gerade und ungewölbt sein soll, kann ohne Berücksichtigung der Erdkrümmung eingebaut werden. Das bedeutet, daß es maximal 0,2 mm Höhenunterschied geben wird, was in normalen Fällen unter der erlaubten Toleranzgrenze liegt.

Sollte der Fußboden 1000 m lang sein, kann es, wenn eine Tangente an den Mittelpunkt gelegt wird, an den beiden Enden bis zu je 20 mm Höhenunterschied geben.
Geht es hauptsächlich darum, daß der Fußboden überall waagerecht ist, dann kann nach normalen Umständen gebaut werden. Ist die Anforderung aber, daß der Fußboden gerade sein soll, dann muß die Erdkrümmung berücksichtigt werden, damit dann der Mittelpunkt des Fußbodens und seine zwei Endpunkte in einer Flucht sind, also alle drei Punkte mit einer geraden Linie verbunden werden können.

^ 136 Warum sind auf dem Foto der Frage und Antwort Nr. 15 keine Sterne zu sehen? Weil die Kamera ein Gebiet aufgenommen hat, das von der Sonne beschienen wurde.
^ 137 Unser Nachthimmel wird ja auch von der Sonne beschienen, warum sehen wir denn die Sterne? Weil unsere direkte Umgebung nicht dem Einfluß des Sonnenlichtes ausgesetzt ist.
^ 138 Unser Nachthimmel wird doch aber gar nicht von der Sonne beschienen? Das ist richtig, trifft aber nur auf einen kleinen Teil des Nachthimmels zu, auf einen Zylinder vom Durchmesser der Erde. Wie klein dieser Teil des Nachthimmels ist, kann man daran ersehen, daß sich der Mond nur selten in diesem Zylinder aufhält, nur bei einer Mondfinsternis.
Finsternis
Wenn die sogenannten Wissenschaftler Recht hätten mit ihrer Behauptung, daß Licht sichtbar ist, dann würde dieser Zylinder auch schwarz sein, aber alles um ihn herum voller Sonnenlicht, und dieser, schwarze, Zylinder wäre dann eine ziemliche Attraktion für einen Beobachter, vom Mond vielleicht.

Und der Mond selbst würde ihn auch haben, und auch die Planeten - diesen Zylinder.

Und die Sterne würden dann etwas sein, was man nicht beweisen kann, daß sie existieren. Und wenn dann ein geistig erweckter behaupten würde, daß es so etwas wie Sterne gibt, dann würde das genau so wenig geglaubt, als wenn er behaupten würde, alle Himmelskörper sind bewohnt.

^ 139 Bei der Frage und Antwort Nr. 136 wurde gesagt, daß die Kamera ein Gebiet aufgenommen hat, das von der Sonne beschienen wurde. Wo auf dem Foto der Frage und Antwort Nr. 15 muß dann die Kamera sein, damit Sterne auf ihrem Foto zu sehen sind? Hinter der Erde oder hinter dem Mond.
^ 140 Wie kann man einem anderen Menschen die Existenz von etwas Übernatürlichem beweisen? Da läßt man am besten die Finger davon. Man kann sich das aber selbst sehr schön beweisen. Wenn jahrzehnte lange Erfahrungen immer das gleiche Ergebnis zeitigen, dann ist aus dem anfänglichen Glauben Gewißheit geworden, Wissen geworden. Und dann ist man ein Wissenschaftler geworden. Und das kann jeder tun und sollte jeder tun. Wenn jemand sich Wissenschaftler nennt und es nicht tut, dann ist er nur ein sogenannter Wissenschaftler und seine Behauptung, das Interesse der Menschen treibe ihn an, wissenschaftlich tätig zu sein, ist gelogen.

Aber die Erfahrung ist eigentlich schon Wissen ganz am Anfang, nur die Gewißheit bestärkt dann den anfänglichen Glauben. Ein Mann wie Robert Monroe, ein wirklicher Wissenschaftler, hat der Welt ein Wissen vermittelt, das recht umfangreich ist, nur beweisen kann nur der es, der selbst den Weg geht, den Robert Monroe gegangen ist, und dann kann er es sich auch nur selbst beweisen, nicht anderen.

Ein anderes Beispiel ist Tom Lethbridge. Aber beide diese Männer hatten schon einmal die Grundbedingung erfüllt, und die ist, die Existenz Gottes anerkannt zu haben. Die meisten Wissenschaftler, also die Mehrheit, tut dies nicht, und sie sind deshalb keine wirklichen Wissenschaftler, sondern nur sogenannte Wissenschaftler, die in ihrem Herzen sprechen, Es ist kein Gott.

Und diese Einstellung bewirkt folgendes: Sie taugen nichts und sind ein Greuel geworden in ihrem bösen Wesen; das ist keiner, der Gutes tut.

Das ist der Zustand der heutigen Wissenschaft.

Aber das was Robert Monroe und Tom Lethbridge gemacht haben, ist wahre Wissenschaft, und das Beweismaterial ist das Zeugnis, das sie abgelegt haben, und das Zeugnis eines wahren Zeugen gilt für wahre Menschen genau so, wie das Zeugnis von wahren Zeugen vor einem Gericht gilt. Der wahre Zeuge und der wahre Richter werden das wahre Zeugnis für den Beweis der Wahrheit sehen, und sie werden keine Beweise von Ungläubigen einholen.

^ 141 Den Mond kann man auch tagsüber sehen, warum kann man die Planeten tagsüber nicht sehen, die nächsten Planeten, Venus und Mars, sind doch in der Größenordnung des Mondes? Die Venus hat einen Abstand von der Sonne von 108,2 Millionen km und die Erde hat einen Abstand von der Sonne von 149,6 Millionen km. Der Unterschied ist 41,4 Millionen km. Das ist etwa hundert mal so viel wie der Abstand des Mondes von der Erde, 0,4 Millionen km. Die Planeten wären also sehr klein im Verhältnis zum Mond, außerdem müßte man genau wissen, wo am Himmel man zu suchen hat.
^ 142 Was für ein Unterschied besteht in der Leuchtkraft zwischen Sternen und Planeten? Sterne sind lichtspendende Schöpfungen und Planeten sind es nicht. Planeten spenden Licht, weil sie es reflektieren, so wie auch der Mond. Planeten können am Himmel größere Leuchtkraft haben als Sterne, das kommt aber daher, weil Sterne viel weiter weg sind. Ein Planet mag 40 Million km weit weg sein, der nächste Stern ist etwa 40 000 000 Millionen km, 40 x 1012 km, entfernt.
^ 143 In der Antwort zur Frage 121 wird gesagt, daß der physische Körper eine Projektion des inneren Selbst ist. Das ist ja nun eine ganz ausgefallene Idee, wie will man denn so etwas rechtfertigen? Der erste Satz im Buch der Bücher sagt, daß Gott am Anfang Himmel und Erde geschaffen hat. Gott ist Geist und hat also aus sich heraus, also aus einem Geist heraus, also aus einer Entität die keinen Körper hat, etwas physisches geschaffen. Und Gott hat den Menschen geschaffen, auch einen Geist, und er hat ihn in seinem Bilde, das ihm gleich ist, geschaffen, also auch wieder einen Gott, und dieser Gott Mensch, schafft genau so, wie sein Gott, der ihn geschaffen hat, schafft.

Wenn immer sich Ihr Körper negativ bemerkbar machen will, versucht Ihnen einen körperlichen Zustand zu suggerieren, den Sie eigentlich gar nicht haben wollen, dann denken Sie daran, wer Sie geschaffen hat, kehren also mit Ihrem Denken zu Gott zurück und dann projizieren Sie aus Ihrem Selbst einen Körper den Sie haben wollen. Gottes Hauptaufgabe ist das Schaffen, und so ist Ihre.

Stellen Sie sich vor, daß Ihr Unterbewußtsein, Ihr höheres Selbst, Ihren physischen Leib genau so mehrere Male per Sekunde herausprojiziert, wie ein Filmprojektor einzelne Bilder mehrere Male pro Sekunde auf die Leinwand wirft und dadurch ein Bewegungsablauf entsteht, Leben entsteht. Und jedesmal kann Ihr Wille, Ihre Absicht, eine Änderung, eine positive Änderung, vornehmen, und in Sekundenschnelle ist Ihr Körper repariert und funktioniert hundert Prozent.

^ 144 Wir wissen wie der Halbmond aussieht. Wie sieht denn nun die Halberde aus? Hier ein Bild aus dem Jahre 2018:
EarthMoon2018m

"Figure 37: The Earth and Moon imaged on June 8 by the KACST-developed camera on China's Longjiang-2 microsatellite. The image shows Saudi Arabia on the distant Earth, as well as the northern hemisphere of the lunar far side, near the Petropavlovskiy crater (image credit: CNSA/CLEP/KACST)"

"Figur 37: Die Erde und der Mond abgebildet am 8. Juni von der KACST-entwickelten Kamera auf Chinas Longjiang-2 Mikrosatellit. Die Abbildung zeigt Saudi Arabien auf der entfernten Erde, sowohl als auch die nördliche Hemisphäre von der anderen Seite des Mondes, in der Nähe des Petropavlovskiy-Kraters (image credtit: CNSA/CLEP/KACST)"

^ 145 Aber der Himmel über Saudi Arabien ist doch voller Sonnenschein. Wie kommt es denn, daß die ganze Umgebung der Erde schwarz ist? Weil Licht nicht sichtbar ist. Licht ist sichtbar in der Lichtquelle. Wenn es die Lichtquelle verlassen hat, ist es nicht sichtbar. Wenn es auf einen Gegenstand trifft, ist es wieder sichtbar. Wir meinen, am Tage, besonders bei Sonnenschein, ist unser Himmel voller Licht. Das ist aber nur so, weil wir eine Atmosphäre haben. Auf den Bildern die auf dem Mond aufgenommen wurden, Vorder- oder Rückseite, ist der Himmel immer schwarz, weil der Mond keine Atmosphäre hat.

Und wenn das Licht auf einen Gegenstand auftrifft, ist es eigentlich auch nicht sichtbar. Was sichtbar ist, ist der photoelektrische Effekt, sind die Elektronen, die die Photonen aus der Materie herausschießen, aus dem Sand der Wüste und den Molekülen der Luft.

^ 146 Zu welcher Tageszeit wurde denn die Aufnahme der Antwort Nummer 144 gemacht? Sonnenaufgang in Europa und in Westafrika.
^ 147 Die Linie zwischen dem beleuchteten und dem unbeleuchteten Teil der Erde, ist das ein Meridian? Nein, auf der nördlichen Halbkugel ist die Linie weiter westlich, weil dort Sommer ist, und auf der südlichen Halbkugel weiter östlich, weil dort Winter ist.

Der Winkel des Roten Meeres zur Nordrichtung ist etwa 30 Grad. Der Winkel des Roten Meeres zur Linie zwischen dem beleuchteten und dem unbeleuchteten Teil der Erde ist etwa 10 Grad.

Das ist eine Bestätigung des Vorangegangenen und ergibt einen Winkel zwischen der Nordrichtung und der Linie zwischen dem beleuchteten und dem unbeleuchteten Teil der Erde von 20 Grad.

Die Linie ist also nicht senkrecht, wie der Meridian, sondern oben weiter links und unten weiter rechts, und das um 20 Grad.

^ 148 Beim Mond haben wir den zunehmenden und den abnehmenden Halbmond. Zeigt das Bild der Antwort Nummer 144 die zunehmende Halberde? Als das Foto gemacht wurde, war in Europa und in Westafrika Sonnenaufgang. 12 Stunden davor, war Sonnenaufgang an der Datumsgrenze und 12 Stunden danach wird der Sonnenaufgang wieder an der Datumsgrenze sein. Vom Mond, oder von einem Satelliten um den Mond, bietet die Erde also einen interessanten Ablauf des Geschehens, sehr viel interessanter als das Geschehen, das einem Beobachter auf der Erde vom Mond geboten wird, denn der hat immer die gleiche Ansicht vom Mond, und das schon seit mehreren Ewigkeiten.

Die einzige Abwechselung hat der Beobachter auf der Erde, wenn der Mond sich in eine Position zwischen ihm und der Sonnen begibt, dann kann der Mond die Sonne verdunkeln. Und wenn er, der Beobachter, sich zwischen die Sonne und den Mond begibt, dann kann der Schatten der Erde über den Mond gehen.

Aber der Beobachter vom Mond hat auch noch ein anderes Schauspiel vor Augen, er kann also zum Beispiel vom Zeitpunkt der Aufnahme für die nächsten 6 Stunden beobachten, wie sich die Bewölkung über Europa verändert, oder sich nicht verändert.

Aber während dieser ganzen Zeit von 24 Erdstunden ist für den Beobachter vom Mond die Erde eine Halberde, da ändert sich nichts.

Das Foto stammt vom 8. Juni 2018 und da war etwa abnehmender Halbmond.

Das folgende Bild zeigt rechts den abnehmenden Halbmond und in der Mitte die Erde und von oben die einfallenden, gelben, Sonnenstrahlen.

Mondphasen2

Wenn jemand da vom Mond, dem abnehmenden Halbmond, aus auf die Erde blickt, dann hat er rechts den beleuchteten Teil der Erde und links den unbeleuchteten, genau so wie auf dem Foto.

In den nächsten sieben Tagen bewegt sich der Mond in die Position des Neumondes. Er schiebt sich also mehr und mehr zwischen die Sonne und die Erde und das bedeutet, daß der Beobachter auf dem Mond die Sonne im Rücken hat und die Sonne die Erde voll bescheint. Die Erde hat sich also von einer zunehmenden Halberde zu einer Vollerde entwickelt.

Die Antwort zu der Frage, ob das Bild die zunehmende Halberde zeigt, ist also Ja.

^ 149 Wann ist denn nun, vom Mond aus gesehen, abnehmende Halberde? Wenn zunehmender Halbmond ist.
^ 150 Wann ist Neuerde, vom Mond aus gesehen? Bei Vollmond.
^ 151 Zur nächsten Frage. 151 Zur nächsten Antwort. 151

 

 

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Dieses ist das Ende von "1.3 Astronomische Fragen und Antworten, Teil 3"
Zur englischen Version dieses Kapitels: 1.3 Astronomical questions and answers, Part 3

 

 

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