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Bertha Dudde

4487

 

Geistiges Schauen.

15. November 1948. B.D. NR. 4487.

Der Zustand des bewußten Schauens tritt dann ein, wenn die Seele lichtempfänglich ist durch außergewöhnliche Läuterung, die durch Liebe oder Leid vor sich gegangen ist. Dann ist die Seele so vergeistigt, daß sie Einblick nehmen kann in das geistige Reich, daß sie in Verbindung treten kann mit Lichtgestalten, die sie zu erkennen vermag, so sie also in einem hellsehenden Zustand ist. Es können Menschen diesen Reifegrad erreichen, ohne daß sie bewußt danach streben, d.h., sie können ausersehen werden um ihrer Mitmenschen willen, um diesen einen Dienst zu erweisen. Sie stehen für kurze Zeit in unmittelbarer Verbindung mit Lichtgestalten, nach denen sich das Herz sehnt, und diese Lichtgestalten werden auch dem Verlangen des Herzens nachkommen und sich den Erdenkindern zuneigen, weil sie von tiefer Liebe zu ihnen erfüllt sind und jede Gelegenheit nützen, diese Liebe zum Ausdruck zu bringen. Sie teilen Liebe aus dem Willen Gottes gemäß, und da sie selbst voller Licht und Kraft sind, können sie diese auch ausstrahlen, um die Menschen zu beglücken. Geistiges Schauen ist also die wahrheitsgemäße Erklärung für Erscheinungen solcher Art, daß sie nur von einem Menschen gesehen werden, während die Mitmenschen diese Wahrnehmungen nicht machen können. Es ist also weder Selbsttäuschung noch Betrug, sondern nur ein Beweis für die Fähigkeit einer geläuterten Seele, in das geistige Reich Einblick zu nehmen. Ebenso ist auch eine solche Seele fähig, der Erde innewohnende Naturkräfte zu spüren und sie durch die hellseherische Gabe finden zu lassen. Es ist dies ein Zeichen überaus tiefer Empfindsamkeit, einer Sensibilität, die der unvollkommene Mensch nicht besitzt, die durch körperliches Leid sich entwickelt hat und in der Weise zum Ausdruck kommt, daß der Körper im hellseherischen Zustand von diesen Kräften angezogen wird und nun wie unter Zwang diesen Kräften Gelegenheit gibt, sich zu entfalten, daß also gewissermaßen von einem solchen Menschen nur das Ventil geöffnet wird, auf daß die Mitmenschen zur Nutznießung solcher Kräfte kommen können, so es Gottes Wille ist. Es stehen also Lichterscheinungen und Wunderkräfte der Erde insofern im Zusammenhang, als daß von den Lichtwesen eine geläuterte Seele dorthin geführt wird, wo der Körper nun durch die übergroße Sensibilität die Kräfte spürt, und daß dort die Seele geistig zu schauen vermag, daß ihr das geistige Auge erschlossen ist und der Mensch dann im rückversetzten Zustand mit irdischen Eindrücken vermischt Bericht erstattet, der nun gefärbt ist entsprechend der Erziehung, der Umgebung und den Kenntnissen, die ihm von außen zugeführt wurden. Die Welt, d.h. die Menschen, die davon keine Kenntnis haben, wird zweifeln oder keine rechte Erklärung finden, doch dem geistig Erweckten sind solche Vorgänge verständlich, und er wird zu unterscheiden vermögen, was Wahrheit ist und was menschlicherseits entstellt wiedergegeben wird, doch es sind nur wenige, die fähig sind, rechte Aufklärung darüber zu geben, daß die Seele Dinge zu schauen vermag, die den Mitmenschen verborgen sind, und daß den Trägern dieser Seelen Glauben zu schenken ist. Amen. B.D. NR. 4487.

 

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