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Bertha Dudde

4475

 

Neubannung in der Materie.

3. November 1948. B.D. NR. 4475.

Es ist ein endlos weiter Weg zu gehen für die Seele, bevor sie die körperliche Hülle als Mensch beziehen kann. Und es ist dieser Gang so entsetzlich qualvoll, daß mit Recht von der Hölle gesprochen werden kann, besonders, solange die feste Materie noch ihre Umhüllung ist. Dann spürt das Geistige die Fessel, das Unfreie, und besonders deshalb, weil ihm dieses Stadium zumeist nach dem Stadium der Willensfreiheit beschieden ist. Zumeist ist der Neubannung in der Materie die Verkörperung als Mensch vorangegangen, wo er versagt hat. Diese Neubannung in der Materie ist auch nun wieder bevorstehend, und es ist für die Menschen noch immer die Gelegenheit geboten, ihr zu entgehen, wenn sie den kurzen Erdenlauf, den sie noch zurücklegen müssen bis zum Ende, auswerten und die Zeit zu eifriger Seelenarbeit nützen. Noch sind sie im Besitz des freien Willens und der Lebenskraft, die ihnen auch ein Ausführen ihres Willens ermöglicht. Im Zustand der Neubannung ist der Wille gebunden, so daß das Geistige nur noch nach Gottes Willen sich bewegen kann und muß; auch steht ihm nicht die geringste Kraft zur Verfügung so lange, bis es den Widerstand gegen Gott aufgibt und eine kleine Zufuhr von Kraft erhoffen kann. Wüßten die Menschen um diesen qualvollen Zustand, dem sie entgegengehen, so würden sie alles tun, um ihm zu entgehen. Daher soll ihnen davon Kenntnis gegeben werden. Doch am Glauben mangelt es, und bewiesen darf es ihnen nicht werden, ansonsten ihr Lebenswandel nach Gottes Willen zwecklos wäre, also nur aus der Furcht heraus, nicht aber im freien Willen so zurückgelegt würde, wie es nötig ist, um der Neubannung zu entgehen. Die Menschen werden aufmerksam gemacht und ihnen die Verantwortung vor Augen gestellt, doch ihr Entscheid ist frei bleibend. Es ist aber verständlich, wie überaus schwerwiegend dieser Entscheid ist und in welch tiefer geistiger Not sich die Menschheit befindet, die nicht an das Ende glaubt und an ein jüngstes Gericht. In jeder Weise wird eingewirkt auf den einzelnen Menschen, auf daß er sich besinne und seinem Seelenzustand Beachtung schenke, und Gott lässet wahrlich nichts unversucht, um die Seelen der Menschen zu gewinnen, doch so den Menschen jeglicher Glaube fehlt, richtet auch Sein Wort nichts aus, durch das die Menschen in die Wahrheit geleitet werden und ein großes Wissen entgegennehmen könnten, dann aber auch den Lebenswandel dem Willen Gottes gemäß führen würden. Dennoch ist es von größter Wichtigkeit, den Menschen das göttliche Wort zu unterbreiten, auf daß noch einige wenige es annehmen und ihre Seelen bewahrt bleiben von einem nochmaligen Gang durch alle Schöpfungen der neuen Erde, auf daß sie am Ende eingehen können in das Reich des Lichtes, in die ewige Seligkeit. Amen. B.D. NR. 4475.

 

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