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Bertha Dudde

4463

 

Gabe der Prophetie.

17. Oktober 1948. B.D. NR. 4463.

Die Gabe der Prophetie soll nicht verkannt werden, sie soll nicht angesehen werden als Vorhersage irdischer Geschehen, um den Menschen einen Blick in die Zukunft zu gestatten, sondern als das, was sie wirklich ist - eine göttliche Erleuchtung, eine Vorausschau von Ereignissen, die im engsten Zusammenhang mit der geistigen Entwicklung der Menschen stehen und die darum Menschen in einem bestimmten Reifegrad eigen ist, damit die Menschheit gewarnt und ermahnt wird in geistiger Beziehung. Wer von Gott aus dazu berufen ist, den Menschen Zukünftiges zu verkünden, der wird niemals seine Gabe materiell auswerten wollen und keinerlei irdischen Vorteil anstreben oder erzielen. Er wird selbst auch nur unwillig jene Ankündigungen aussprechen, doch vom Geist in sich getrieben, den göttlichen Willen damit erfüllen, daß er weiterleitet, was ihm der Geist kundgibt. Gott benötigt Menschen, durch die Er Selbst Sich äußern kann, und Ihm steht es wahrlich zu, die Menschen auf kommende Ereignisse aufmerksam zu machen, die des einzelnen vorzeitiges Ende bedeuten können, denn Seine Liebe will dem Menschen einen Anstoß geben, seines Ergehens nach dem Tode zu gedenken, weil er solchen Gedanken wenig Raum gibt im Weltgetriebe. Einer Voraussage, die geistigen Inhalts ist und eine Wandlung anregen soll, kann jederzeit Glauben geschenkt werden, und ein Prophet dieser Art soll nicht verworfen oder überhört werden. Eine geistige Vorausschau bezeugt immer den Kontakt des Sehers mit Gott, weil Sein Gegner niemals die Menschen hinweisen würde auf schwere leidvolle Ereignisse, eine jede Prophezeiung, die göttliche Sendung ist, jedoch immer ein herannahendes Gericht ankündigt. Daß ein Mensch nun aus sich heraus solche Ankündigungen verbreitet, kann nur dann angenommen werden, wenn ein irdischer Erfolg oder Beweggrund nachzuweisen ist, der aber bei Menschen, die im Willen Gottes zu leben sich bemühen, ausscheidet. Und so sich ein Mensch bewußt in den Dienst Gottes stellt, wird auch sein Denken recht geleitet, denn Gott benötigt Menschen, die sich selbst hergeben als Organ, durch das Er Sich äußern kann. Zudem steht die Lichtwelt ständig hinter diesen Dienern Gottes und verhindert jeglichen falschen Einfluß, wo durch freien Willen eine Möglichkeit gegeben ist, Kundgaben aus dem geistigen Reich zur Erde zu leiten. Darum schenket den Propheten und Sehern der Endzeit Gehör - betrachtet sie als im Dienst Gottes stehend - nehmet ihre Wort ernst und glaubet, was euch Gott durch jene kundtut. Es ist die Gabe der Prophetie eine Gnadengabe an die Menschheit, die auch wieder erst genützt werden muß, soll sie wirksam werden. Wer ihnen Glauben schenkt, der wird auch seinen Lebenswandel nach Gottes Willen führen, er wird sich vorbereiten und seiner Seele gedenken, er wird in Anbetracht des Angekündigten an sich arbeiten, und dies allein ist Zweck einer geistigen Vorausschau, die nur Gottes Liebe und Barmherzigkeit bezeuget, Der den Menschen helfen will, ihre Gedanken vom irdischen ab- und dem geistigen Leben zuzuwenden - weil das Ende nahe ist. Amen. B.D. NR. 4463.

 

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