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Bertha Dudde

4439

 

Gedankengut. Ausstrahlungen geistiger Wesen. Irrlicht.

22. September 1948. B.D. NR. 4439.

Wie ihr das Gedankengut verwertet, das euch zugetragen wird, das ist bestimmend für eure Entwicklung. Es suchen euch lichte und finstere Wesen gedanklich zu beeinflussen, Kräfte, die voll des wahrheitsgemäßen Wissens sind, und solche, die sich gegen alles stellen, was Wahrheit ist, teils aus eigener Unkenntnis, teils aber auch aus bösen Motiven, um alles zu zerstören, was Licht und Kraft bedeutet. Diese Wesen nun streiten um den Besitz eures Willens, sie suchen auf euch ihre Gedanken zu übertragen; diese umspielen euch gleich Wellen, und euer Wille nimmt sie nun auf oder weiset sie ab, d.h., es greift das Herz sie auf und leitet sie weiter zum Gehirn, wo sie verarbeitet werden, also dem Menschen ins Gedächtnis gerufen werden, so er sie verwerten will - oder er lehnet sie ab, indem er sie nicht erst dem Gehirn zuführt zur Verarbeitung, also sie fallenläßt. Bewußt wird der Gedanke erst, so der Verstand sich damit befaßt; doch nicht der Mensch selbst ist Urheber des Gedankens, sondern es sind Ausstrahlungen aus dem geistigen Reich, die als Lichtstrahlen den Menschen berühren können oder auch als ein Truglicht, das dann als Schatten ihn begleitet, daß er also in Dunkelheit wandelt. Die Dunkelheit aber empfindet der Mensch nicht, weil er sich, solange er nicht im Licht wandelt, Irrlichtern zuwendet, also im Licht zu stehen glaubt, das aber keinen Schein verbreitet, keine Wärme ausstrahlt, das nichts erleuchtet, sondern nur ein Blendlicht ist. Soll nun das Gedankengut verwertet werden, dann stellt es sich heraus, welche Wirkung es hat, denn das rechte Licht, die wahren Gedanken, werden zünden und überall wieder ein Lichtlein aufflammen lassen, während ein Blendlicht keine Kraft hat, einen Schein von sich zu geben, doch von Menschen, die in der Dunkelheit wandeln, wohl angenommen wird, weil sie das helle, strahlende Licht der Wahrheit nicht kennen und seine Wirkung noch nicht an sich verspürt haben. Und es kann nun gearbeitet werden mit dem Gedankengut, sei es der wissenden geistigen Welt oder den Kräften der Finsternis entströmt, nur wird es verschiedene Wirkung haben auf den austeilenden und auf den empfangenden Menschen. Wer wahres Gedankengut weiterleitet, der wird stets mehr und mehr empfangen, ob er auch ständig davon abgibt. Und es wird seine Seele sich aufwärtsentwickeln, sie wird in immer hellerem Licht stehen, alles erkennen und alles verstehen - denn Licht hat eine überaus wohltuende Wirkung. Wer aber irriges Gedankengut weiterleitet, der wird dennoch in Dunkelheit gehen und spüren, daß er kein Licht in diese Dunkelheit hineinträgt, nur durch das Aufblitzen von Irrlichtern zeitweise im Licht zu stehen glauben, um hinterher in noch tiefere Dunkelheit zu fallen. Er wird trotz Zuleiten von Gedankengut ohne Verständnis bleiben, die Dunkelheit um ihn wird nicht weichen, bis er von den Strahlen eines rechten Lichtes berührt wird, bis er die gedanklichen Eingebungen aus dem Lichtreich annimmt, sich also dem Einfluß wissender Wesen hingibt, die allein ihm Licht und Wahrheit vermitteln können. Amen. B.D. NR. 4439.

 

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