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Bertha Dudde

4430

 

Wert geistiger Unterweisungen.

9. September 1948. B.D. NR. 4430.

Ihr könnet den Wert geistiger Unterweisungen noch nicht ermessen, weil ihr noch zu sehr in irdische Materie verstrickt seid; ihr werdet aber bei einem Eingang in die Ewigkeit es erkennen, welchen Besitz ihr euer Eigen nennt oder wie schrecklich arm ihr seid, denn nur mit geistigen Werten könnet ihr euch in der geistigen Welt das Leben schaffen, das Seligkeit bedeutet. Was ihr nun auf Erden frei haben könnet, weil euch Meine übergroße Liebe etwas darbietet, was keinem Menschen vorenthalten wird, ob er es verdienet oder nicht, das müsset ihr auch im geistigem Reich erringen, so ihr nicht schon in einem Zustand geistiger Reife eingehet in das Jenseits. Und es erfordert dieses Erringen große Willenskraft, die ihr dann nicht mehr besitzet, weil ihr die Liebe zu wenig geübt habt auf Erden, die euch vermehrte Willenskraft einträgt. Ihr habt nun wohl auch die Möglichkeit, an geistigen Belehrungen teilzunehmen, jedoch immer nur unter der Voraussetzung, daß euer Wille sich im Liebewirken an mitleidenden Seelen äußert, daß ihr ihnen helfen wollet; und gerade dieser Wille wird euch mangeln, denn die Notlage, in der ihr euch befindet, die ihr leer und bloß ins geistige Reich eingehet, lässet euch nur an euer eigenes Schicksal denken, und die Not der anderen Seelen beachtet ihr nicht. Und es kann sich der geistige Reichtum daher selten nur vermehren, es sei denn, es wird euch viel Hilfeleistung entgegengebracht von seiten der Menschen auf Erden oder Lichtwesen, die mit euch in naher Berührung standen und euch zur Höhe zu ziehen suchen. Dennoch ist auch dann noch euer Wille ausschlaggebend. Seid ihr aber auf Erden schon unterrichtet und also beim Eintritt in das jenseitige Reich mit geistigen Gütern gesegnet, dann werdet ihr euch diese immer nur vermehren, wenngleich ihr ständig davon abgebt. Denn in euch ist der Liebewille überaus stark, und er kommet im Austeilen dessen, was euch beglückt, zum Ausdruck.

Solange ihr auf Erden wandelt, ist euch alles Irdisch-Materielle wichtiger als geistige Belehrungen, und doch stellen letztere einen weit größeren Wert dar, weil sie unvergänglich sind, während irdische Güter von heut zu morgen vernichtet werden können oder verlorengehen. Deshalb müsset ihr euch die Vergänglichkeit dessen vorstellen, was euch begehrenswert ist, um es verachten zu lernen, um euer Verlangen danach zu verringern. Entsprechend wird dann der Wert geistiger Güter für euch steigen, so ihr euch von ihnen ein seliges Leben im geistigen Reich erhoffet, Schätze, die ihr mit hinübernehmen könnet in die Ewigkeit und die euch auch nicht mehr genommen werden können. So ihr nun die außergewöhnliche Gnade habt, unmittelbar aus dem geistigen Reich belehrt zu werden, steht euch ein übergroßer Reichtum zur Verfügung, den ihr schon auf Erden verwerten könnet. Es muß euch die Liebe antreiben, ihn mit dem Nächsten zu teilen, ihm das gleiche vermitteln zu wollen. Ihr sollet mit euren Schätzen vor die Welt hintreten und sie den Menschen anbieten, die da darben und in geistiger Not sich befinden. Denn sie sind arm, und ihr sollt ihnen geben, was ihr reichlich besitzet, denn Ich will, daß denen geholfen werde, in den Segen geistiger Güter zu kommen, daß sie die Wahrheit vernehmen durch euren Mund, durch den Ich also Selbst Mich äußere, weil Ich will, daß die Seele bei ihrem Tode nicht arm und bloß eingehe in das geistige Reich. Amen. B.D. NR. 4430.

 

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