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Bertha Dudde

4404

 

Arbeit der Diener Gottes. Weitertragen des Lichtes.

14. August 1948. B.D. NR. 4404.

Ich habe euch zu Meinen Dienern erwählet, und also sollet ihr euren Dienst treu verwalten und alles tun, was euch an geistiger Arbeit obliegt. Und so ihr nun den Auftrag habt, Mein Wort zu verbreiten, sollet ihr nicht zaghaft sein, sondern stets in Meinem Namen, an Meiner Statt reden, wo es angängig ist. Denn die Welt will erobert werden, die Menschen müssen auf das geistige Reich aufmerksam gemacht werden, weil sie selbst es nicht mehr wissen, wo und wie es zu finden ist. Überall sind Menschen, die nach der Wahrheit verlangen, überall sind Menschen, die in der Liebe leben und die sich mit Mir in Verbindung setzen wollen, nur durch mangelhaften Glauben und mangelhafte Erkenntnis nicht das Einfachste tun - nach innen zu lauschen oder in den Gedanken Mein Wort zu erkennen. Sie warten und hoffen, daß ihnen die Wahrheit zugeführt wird, also müsset ihr, Meine Diener, sie ihnen zutragen und also reden, wo sich Gelegenheit bietet. Niemals wird es unnötig sein, stets werdet ihr geben und der Zuhörer gewinnen können, jedes Wort, das ihr ihnen von Mir vermittelt, wird seine Kenntnisse erweitern und für ihn Licht bedeuten. Und so er nur wahrheitssuchend ist, wird er Wahrheit finden, denn das Wort selbst wird zu ihm sprechen. Wer aber abweiset, der tut es auf eigene Verantwortung - ihm wird nicht gleich wieder die reine Wahrheit geboten werden, so er Meine Gabe verschmähet und euch nicht anhöret. Die geistige Finsternis ist groß, und wer guten Willens ist, sucht aus der Dunkelheit herauszukommen und geht dem schwächsten Lichtstrahl nach, der ab und zu die Dunkelheit durchbricht und ihn wohltätig berührt. Und um ihn wird es bald Licht werden, bis die Sonne des Geistes hell aufgeht und er der Nacht entflohen ist. Ihr, Meine Diener, werdet daher oft das Licht in die Dunkelheit hineintragen müssen, es wird euch oft Gelegenheit geboten werden zum Wirken für Mich und Mein Reich, nur dürfet ihr nicht lau und gleichgültig werden und die Welt über Mein Reich stellen. Eure Arbeit wird erst in vollem Umfang einsetzen, so die Menschen aufgerüttelt sind aus ihrem Schlaf durch Meine Stimme von oben, durch Meine Äußerung durch die Elemente der Natur, wodurch Ich Mich bald zu erkennen gebe allen Zweiflern und auch den Gläubigen, auf daß sie an Glaubensstärke zunehmen. Dann werdet ihr leichteres Reden haben, denn man wird euch nicht soviel Abwehr entgegensetzen, man wird zuhören und eure Worte in Erwägung ziehen, denn ihre Seelen sind erschreckt und aufnahmefähig für jedes Wort, das durch euch von Mir ihnen zugeht. Dann brauche Ich viele Arbeiter für Meinen Weinberg, Ich brauche euch, auf daß ihr den Acker bearbeitet und Meinen Samen aussäet, auf daß Ich dann Ernte halten kann am Tage des Gerichtes. Doch auch zuvor schon müsset ihr eifrig tätig sein, um Menschen zu gewinnen, die sich in der schweren Zeit vor dem Ende euch anschließen und gleichfalls tätig sind in Meinem Namen. Denn das Feld wird groß sein, das ihr zu bestellen habt, und auf daß eine gute Ernte vorbereitet wird, müssen noch viele Arbeiter gedungen werden, wozu ihr helfen sollet durch das Verbreiten der reinen Wahrheit in Meinem Namen. Mag auch oft die Arbeit erfolglos scheinen, sie ist nicht umsonst getan, denn die kommende Zeit sorgt von selbst dafür, daß alle Worte den Menschen ins Gedächtnis kommen und sie ernstlich dazu Stellung nehmen. Noch scheint Frieden in der Welt zu sein, ein Zustand, wo die Menschen nur irdische Materie und Güter zu erwerben suchen und geistige Güter geringschätzen. Doch bald wird ihnen die Erkenntnis kommen, wie vergänglich und wertlos irdisches Gut ist. Und sie werden dem Geistigen mehr Beachtung zollen, und dieser Zeit wegen müsset ihr jetzt schon rastlos tätig sein in Meinem Namen, und eure Arbeit wird gesegnet sein. Amen. B.D. NR. 4404.

 

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