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Bertha Dudde

4361

 

Macht des Satans vor dem Ende.

3. Juli 1948. B.D. NR. 4361.

Der dämonische Einfluß ist in der letzten Zeit vor dem Ende ganz besonders stark, und unweigerlich verfallet ihr Menschen ihm, so ihr euch nicht an Mich wendet und bei Mir Anschluß suchet. Es ist dem Gegner große Macht zugebilligt, die er nützet in jeder Weise und sogar die Grenzen seiner Machtbefugnis überschreitet. Doch die Macht ist ihm nicht von Mir gegeben, sondern die Menschen selbst sprechen ihm diese zu, weil sie sich nicht wehren, obgleich sie dies können, weil ihnen Kraft und Hilfe von Mir überreich zu Gebote steht. Und da der Wille des Menschen selbst entscheidend ist, geben sie Meinem Gegner selbst Übergewicht. Ich aber schmälere ihm seine Macht nicht, lasse aber gleichfalls kein Mittel unversucht, um die Menschen dazu zu bewegen, sich Mir zuzuwenden und so der Macht Meines Gegners zu entfliehen. Liebende Wesen auf Erden wie im Jenseits unterstützen Mich und suchen gleichfalls, auf die Menschen einzuwirken, ihnen immer wieder Meine Liebe zu Meinen Geschöpfen vorstellend und Meine Hilfswilligkeit, so die Menschen sich zu schwach fühlen, um Widerstand zu leisten. Alle Gefahren der Welt werden den Menschen gezeigt und gleichzeitig das hohe Ziel ihnen vor Augen gestellt, auf daß sie sich entscheiden sollen zwischen Mir und Meinem Gegner. Er aber glaubt sich schon als Sieger und wird ihnen dennoch unterliegen und mit ihm seine Anhänger, die er mit in den Abgrund reißt. Mit aller Schärfe wird der letzte Kampf geführt werden, und er wird viele gewinnen, die Mir abtrünnig werden und zu seinem Lager stoßen, denn seine Macht ist groß. Immer wieder aber sage Ich es euch, daß ihr weit größere Macht euch aneignen könnet, so ihr Mich darum angehet. Ich warte nur auf euren Ruf, auf euer Gebet, um euch stärken zu können, denn sowie euer Wille sich Mir zuwendet, sowie ihr mit Mir redet in Gedanken und einen flehenden Bittruf zu Mir emporsendet, wird euch geholfen. Und so ihr durch Not gehen müsset, dann verstehet es, daß es nur ein Mittel ist, euch zu diesem Bittruf zu veranlassen, weil ihr ohne Not Meiner zu wenig gedenket und leicht in die Gefahr kommt, Mich auszuschalten, und dann hat Mein Gegner leichtes Spiel bei euch. Ihr aber sollt euch wehren, dann werdet ihr auch nicht unterliegen, weil schon der kleinste Gegenwille euch Meine Kraft sichert, die ihr selbst unbegrenzt vermehren könnet. Fallet nicht den Dämonen zum Opfer, gönnet ihnen nicht den Sieg, der nur ein vermeintlicher ist, denn am Ende bleibe Ich doch Sieger, und die Meinen werden frohlocken und triumphieren und den Lohn ihrer Treue in Empfang nehmen. Und Mein Gegner wird gebunden werden und mit ihm alle, die ihm hörig waren, und es wird Heulen und Zähneknirschen sein. Amen. B.D. NR. 4361.

 

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